Leuchttürme an der Ostsee
Sie haben eine im Wortsinne herausragende Bedeutung und stehen im Mittelpunkt des Interesses bei vielen Küstenbesuchern. Leuchtzeichen als Orientierungshilfe für die Schifffahrt, darunter auch gemauerte Türme, blicken auf eine jahrtausendealte Geschichte zurück. Die ältesten heute noch erhaltenen Leuchttürme stammen meist aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.
Auch wenn die Schifffahrt mittlerweile auf moderne Möglichkeiten der Positionsbestimmung verfügt, werden Leuchttürme – noch – als unverzichtbar angesehen. Seit etwa den 1970er Jahren wurden die Leuchtfeuer umgebaut und ferngesteuert betrieben. Zuvor bedienten Leuchtturmwärter, die meist mit ihren Familien in einem Nebengebäude wohnten, die Anlagen.
Einige dieser Bauten an der Ostseeküste sind von besonderem Bekanntheitswert, die meisten können auch bestiegen werden. Dazu gehören der Leuchtturm auf Hiddensee, der in Warnemünde am Beginn der Straße „Am alten Strom“, der Leuchtturm auf dem Buk bei Kühlungsborn, der trotz geringer Bauhöhe wegen seines erhöhten Standorts eine große Reichweite besitzt, sowie die beiden Leuchttürme am Kap Arkona auf Rügen (siehe Foto).
Der Leuchtturm im heute polnischen Swinemünde ist nach wie vor der höchste an der gesamten Ostseeküste, und der Leuchtturm auf der Insel Greifswalder Oie ist der einzige, der von vielen Stellen der Ostseeküste Usedoms sichtbar ist.
Leuchttürme am Kap Arkona auf Rügen
Foto: © pixabay.com panusus CC0