Leuchtturm in Warnemünde
Der Warnemünder Leuchtturm steht an der Westseite der Einfahrt zum Seekanal, direkt am Übergang von Alter Strom, Mole und Strandpromenade. Der gut 37 Meter hohe Turm bietet einen Überblick über Seebad und Ostsee; seine Öffnung folgt einem saisonalen Plan.
Leuchtturm Warnemünde: Geschichte und Besuch
Foto: © nordlicht verlag
Kurzfakten zum Leuchtturm in Warnemünde
- Lage: am Ende des Alten Stroms, westlich der Seekanaleinfahrt und neben dem Teepott.
- Der heutige Turm wurde 1897/98 aus Ziegeln errichtet und 1898 in Betrieb genommen.
- Höhe: 37 Meter; die Ziegel sind teilweise glasiert.
- Besuch: Die Saison 2026 lief vom Osterwochenende bis zum 11. Oktober täglich von 10 bis 18:30 Uhr; letzter Einlass war um 18 Uhr.
- Zusätzliche Öffnungstage 2026: 16.–18. und 23.–25. Oktober, jeweils wetterabhängig von 11 bis 16 Uhr; letzter Einlass 15:30 Uhr.
- Eintritt: Erwachsene 3 Euro, ermäßigt 2 Euro, Familien 5 Euro laut Förderverein.
Am Alten Strom bis zur Hafeneinfahrt
Der Leuchtturm liegt am nördlichen Ende der Promenade, wo der Alte Strom und der Seekanal an die offene Ostsee führen. Vom Alten Strom gelangen Sie an Fischerbooten, Ausflugsschiffen und den Häusern der Alexandrinenstraße vorbei Richtung Mole. Dort stehen Leuchtturm und Teepott unmittelbar am Strand. Diese Folge eignet sich für einen zusammenhängenden Spaziergang: Hafenleben am Alten Strom, der Blick auf die Hafeneinfahrt und anschließend die offene Küste.
Auf der Mole lässt sich der Schiffsverkehr durch den Seekanal beobachten. Zurück am Leuchtturm führt die Promenade am Strand entlang, während der Teepott mit seiner markanten Dachform einen eigenen architektonischen Halt bildet. Beim weiteren Ortsrundgang durch Warnemünde verbinden Wege den Strand, den Alten Strom und Hohe Düne. Wer mehrere Tage am Meer plant, kann in der Unterkunftsübersicht für Warnemünde eine Lage nahe Hafen, Promenade oder Strand auswählen.
Bauwerk und Geschichte des heutigen Turms
Der heutige Leuchtturm entstand 1897 und 1898 aus Ziegelmauerwerk; teilweise sind die Ziegel glasiert. Seine Höhe beträgt 37 Meter. Frühere Leuchtfeuer in Warnemünde reichen weiter zurück: Vorgängerbauten stammen von 1588 und 1836. Der jetzige Turm nahm 1898 den Betrieb auf und prägt seither die Einfahrt zum Rostocker Seehafen. Die Geschichte verbindet die Entwicklung der Navigation mit dem Wachstum der Hafenstadt und dem Aufstieg Warnemündes zum Seebad.
Der Leuchtturm wird vom Förderverein Leuchtturm Warnemünde betrieben. Der Turm kann während der Besuchssaison bestiegen werden. Von oben überblicken Besucher den Strand, die Molen, den Seekanal und die Dächer des Seebads. Die Lage macht zugleich verständlich, warum das Bauwerk ein hilfreiches Seezeichen ist: Es steht gut sichtbar an der Einfahrt und markiert die Grenze zwischen Hafenrinne und offener See.
Besuchszeiten und Eintritt 2026
Der Förderverein veröffentlichte für 2026 eine tägliche Öffnung vom Osterwochenende bis zum 11. Oktober, jeweils von 10 bis 18:30 Uhr mit letztem Einlass um 18 Uhr. Ergänzend waren wetterabhängige Öffnungen am 16., 17. und 18. Oktober sowie am 23., 24. und 25. Oktober von 11 bis 16 Uhr angekündigt; letzter Einlass sollte um 15:30 Uhr sein. Diese zusätzlichen Oktobertermine sind inzwischen abgelaufen. Der Betreiber veröffentlicht die Zeiten saisonweise.
Der für 2026 veröffentlichte Eintritt betrug 3 Euro für Erwachsene, 2 Euro ermäßigt und 5 Euro für Familien. Während der Besuchssaison lässt sich der Turm mit einem Spaziergang am Alten Strom und an der Promenade verbinden. Für einen zusätzlichen Ausflug nach Rostock bieten sich die Altstadt und der Stadthafen an.
Ein Turmbesuch als Teil des Küstentages
Ein Besuch lässt sich ohne lange Wege mit dem zentralen Strandabschnitt verbinden. Beginnen Sie am Alten Strom, gehen Sie an den Booten und historischen Häusern entlang bis zum Leuchtturm und setzen Sie den Spaziergang je nach Zeit an der Mole oder auf der Strandpromenade fort. Bei einem kurzen Aufenthalt genügen Hafenmündung und Aussicht; für einen längeren Tag kommen Strand und ein Rundgang durch die älteren Straßen hinzu.
Warnemünde gehört zur Hansestadt Rostock, hat aber einen eigenen Seebad- und Hafencharakter. Weitere Leuchttürme an der deutschen Ostseeküste unterscheiden sich durch Lage, Bauform und Landschaft. Die Leuchttürme an der Ostsee bilden eine Reihe unterschiedlicher Seezeichen entlang der Küste. Örtlich bleibt sein besonderer Bezug die Einfahrt zum Seekanal und die direkte Nachbarschaft von Strand, Mole und Altem Strom.
Häufige Fragen zum Leuchtturm in Warnemünde
Wo steht der Leuchtturm?
Er steht westlich der Einfahrt zum Seekanal am nördlichen Ende des Alten Stroms. Teepott, Mole und Strandpromenade liegen direkt daneben.
Wann war der Turm 2026 geöffnet?
Die reguläre Saisonöffnung reichte vom Osterwochenende bis zum 11. Oktober. Zusätzliche wetterabhängige Besuchstage waren vom 16. bis 18. und vom 23. bis 25. Oktober angekündigt.
Wie hoch ist der Warnemünder Leuchtturm?
Der Turm ist 37 Meter hoch. Er wurde 1897/98 aus Ziegeln errichtet und 1898 in Betrieb genommen.
Was kostet der Eintritt laut Saisonangabe 2026?
Der Förderverein nannte 3 Euro für Erwachsene, 2 Euro ermäßigt und 5 Euro für Familien.