Warnemünde

Hanse Sail in Warnemünde (Foto: Tourismuszentrale Hansestadt Rostock & Warnemünde) Hanse Sail in Warnemünde (Foto: Tourismuszentrale Hansestadt Rostock & Warnemünde)

Das um 1100 entstandene Fischerdorf an der Warnowmündung, das heutige Seebad Warnemünde, wurde bereits 1323 von der Stadt Rostock gekauft. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts begann das Seebad Warnemünde mit dem beginnenden Badebetrieb aufzublühen. Am Alten Strom, der ehemaligen Warnowmündung, entstand in Gestalt von Logierhäusern verschiedenster Stilrichtungen ein noch heute einzigartiges Kleinod maritimen Flairs mit Fischerei- und Ausflugshafen.

Wachsender Schiffsverkehr bewirkte 1897 den Bau des heute wieder zu besichtigenden 37 Meter hohen Leuchtturms und auch den Ausbau einer neuen Hafeneinfahrt. Von 1903 bis 1995 verkehrte eine Eisenbahn- und Autofähre ins dänische Gedser, dann wurde die Abfahrt in den Seehafen Rostock verlegt. Mit dem Bau dieses Seehafens in den 1950er Jahren war die Errichtung der neuen Mole verbunden, die schließlich durch Versandung dazu beitrug, dass das Seebad Warnemünde mit 150 Metern den breitesten deutschen Ostseestrand besitzt.

Die Strandpromenade ist mit ihrer Bebauung im Stil der Bäderarchitektur eine attraktive Bummelmeile, an deren Anfang die neben dem Leuchtturm in den 1960er Jahren im originellen Stil erbaute Gaststätte „Teepott“ zum Verweilen einlädt. Östlich der Warnowmündung, durch eine Autofähre erreichbar, befinden sich mit den Ortsteilen Hohe Düne und Markgrafenheide weitere touristische Anziehungspunkte, die in eines der größten Waldgebiete Norddeutschlands, die Rostocker Heide, überleiten.

Seebad Warnemünde (Quelle: Geobasisdaten siehe Impressum)2005 wurden durch das neue Kreuzfahrtterminal Warnemünde und die Yachthafenresidenz mit 750 Liegeplätzen im Ortsteil Hohe Düne zwei neue Meilensteine in der Entwicklung des Seebades Warnemünde gesetzt.

Sehenswürdigkeiten in Warnemünde und Mecklenburg


Foto: Tourismuszentrale Hansestadt Rostock & Warnemünde

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