Mecklenburg

Mecklenburg, Ostsee Mecklenburg - ideal für einen Familienurlaub

Mecklenburg ist ein historisches Gebiet an und im Hinterland der westlichen Ostsee. Mecklenburg, der heute westliche Teil des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern, entstand im 10. Jahrhundert aus einem slawischen Fürstengeschlecht, welches ununterbrochen bis 1918 in diesem Landstrich herrschte. Die Burg Mekelenborg im heutigen Ort Dorf Mecklenburg südlich von Wismar gilt als Stammburg des Landes.
Die ostseenahen Gebiete reichen von der Lübecker Bucht im Westen bis zur pommerschen Grenze auf dem Fischland, einem Teil der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Zu Mecklenburg gehört auch die Mecklenburgische Seenplatte, die an manchen Stellen bis auf etwa 20 Kilometer an die Ostseeküste heranreicht. Aus verschiedenen Teilungen des Landes resultieren mehrere herzögliche Schlösser, wie in Schwerin, in Güstrow, Ludwigslust, Mirow und Neustrelitz. Sie sind im Originalzustand restauriert worden und dienen zum Teil als Museen.

An der Ostseeküste Mecklenburgs liegt die Wiege des deutschen Seebäderwesens. 1793 gründete Großherzog Friedrich Franz I. von Mecklenburg-Schwerin das erste deutsche Seebad Heiligendamm, heute ein Ortsteil der Stadt Bad Doberan. Zu den ältesten und heute bedeutendsten Seebädern an der gesamten Ostseeküste gehören auch Boltenhagen, Kühlungsborn, Warnemünde und Graal-Müritz. Das sind gleichzeitig Standorte der so genannten Bäderarchitektur, die seit Ende des 19. Jahrhunderts die Seebäder nicht nur an der deutschen Ostseeküste prägte. In dieser Zeit entstanden die ersten Hotels, die zum Teil noch heute in rekonstruierter Gestalt die Gesichter der Ostseebäder prägen. Mecklenburg ist eines der wichtigsten Zentren des Ostseeurlaubs in Deutschland. Der Ostseetourismus bildet neben Schiffbau und Hafenwirtschaft die Haupteinnahmequelle der Region. Zahlreiche Hotels unterschiedlichen Standards, Pensionen, Campingplätze, Jugendherbergen, Ferienhäuser und Ferienanlagen stehen den Millionen Gästen als Unterkunft für den Ostseeurlaub zur Verfügung
Die mecklenburgische Küste ist relativ wenig gegliedert. Ihr vorgelagert sind die Insel Poel in der Wismarbucht und die Halbinsel Wustrow bei Rerik.

Größte Stadt Mecklenburgs ist die Hansestadt Rostock als wirtschaftliches, maritimes, kulturelles und touristisches Zentrum der mecklenburgischen Ostseeküste. Hier konzentrieren sich einige der größten und bedeutendsten Hotels an der Küste Mecklenburgs. Mehrere Marinas entlang des Breitlings, des Mündungstrichters der Warnow, geben zahlreichen Wassersportlern und Gastliegern eine Heimstatt. Der Seehafen Rostock ist Ausgangspunkt von Fährverbindungen über die Ostsee nach Dänemark, Schweden, ins Baltikum und nach Russland. Der Kreuzfahrtterminal in Warnemünde hat mittlerweile die deutschlandweit meisten Ankünfte von Kreuzfahrtschiffen.

Die nur gut 30 Kilometer von der Küste entfernt liegende Landeshauptstadt Schwerin ist ebenfalls ein sehenswertes Ausflugsziel für Ostseeurlauber. Sie bildet gleichzeitig den westlichen Zipfel der Mecklenburgischen Seenplatte. Über verschiedene Flussläufe wie Havel, Elde, Elbe, Peene und Oder sind die Seen mit Hamburg und Berlin verbunden. Auf diese Weise entstand eines der größten Wassersportreviere Deutschlands.

Foto: © Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern

Rhododrendronpark in Graal-Müritz (Foto: TUK GmbH)

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Nienhagen

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Rerik

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Hansestadt Wismar

Die Hansestadt Wismar gehört mit fast 45.000 Einwohnern zu den größten Städten Mecklenburg-Vorpommerns. Bereits kurz nach...
Leuchtturm Timmendorf, Insel Poel

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