Noraström: Kirchen- und Gewerbegeschichte
Unterkünfte in Noraström
Noraström bietet mehrere Anknüpfungspunkte für eine Reise, die sich an Geschichte und Aktivitäten im Freien orientiert. Die Nora kyrka steht gut sichtbar auf einer Anhöhe im Tal; an der Norafjärden liegt Skullerstabadet, und rund um den Skiringen gibt es Möglichkeiten zum Spazierengehen und Wandern. Hinzu kommen Spuren früherer Mühlen- und Sägewerksarbeit. Wer ein Hotel in Noraström sucht, kann zuerst entscheiden, ob Kirchenbau und Ortsgeschichte oder Baden, Wege und Angeln den Aufenthalt prägen sollen.
Kirche zwischen Mittelalter und 19. Jahrhundert
Die heutige Nora kyrka wurde von 1804 bis 1806 vom Baumeister Simon Geting aus Högsjö errichtet. Von einer früheren mittelalterlichen Steinkirche ist nur das Taufbecken erhalten. Es besteht aus gotländischem Kalkstein und stammt aus dem 13. Jahrhundert. Damit stehen zwei deutlich getrennte Zeitschichten im Mittelpunkt: Das Becken erinnert an die mittelalterliche Vorgängerkirche, das heutige Bauwerk entstand gut fünf Jahrhunderte später. Die Kirche ist in Noraström gut sichtbar auf einer Anhöhe im Tal gelegen. Ihre Position macht sie zu einem klaren Bezugspunkt im Talbild. Für Architekturinteressierte liegt der besondere Kontrast im Verhältnis zwischen dem heutigen Kirchenbau und dem einzigen erhaltenen Element der älteren Steinkirche.
Baden, Wege und Angeln
Für Tage im Freien gibt es unterschiedliche Anknüpfungen. Skullerstabadet liegt im nördlichen Teil der Norafjärden in Noraström. Rund um den Skiringen gibt es Möglichkeiten zum Spazierengehen und Wandern; am Skiringen ist die Miete eines Ruderboots im Preis der Angelkarte enthalten. Prüfen Sie diese Bedingung vor der Anreise, denn Regelungen zur Angelkarte können sich ändern. Badeplatz, Wandergebiet und Angelkarte stehen damit für verschiedene Schwerpunkte: ein Badetag, eine Runde zu Fuß oder Zeit beim Angeln mit Ruderboot. Welche dieser Aktivitäten wichtiger ist, hilft dabei, die Reiseplanung und die Suche nach einer passenden Unterkunft auf die eigenen Interessen auszurichten.
Mühlen- und Sägewerksgeschichte
Auch die örtliche Gewerbegeschichte ist mit Wasser verbunden. Die Noraströms kvarn in Rossvik wurde mit Wasserkraft betrieben und lag auf der Rossvik-Seite des Holsströmmen, der zwischen Hol und Rossvik fließt. In der Mühle fand 1964 die letzte Vermahlung statt; das Gebäude wurde Ende der 1960er-Jahre abgerissen.
Ein anderes Kapitel der Industriegeschichte ist das Noraströms sågverk. Es lag geschützt in einer Bucht der Norafjärden und hatte einen guten Hafen. Auf dem Gelände befand sich ein aus Ziegeln errichteter Kohlenofen, in dem Holzkohle für den Export hergestellt wurde. Eine Beschreibung aus dem Jahr 2003 hält diesen Ofen auf dem Gelände des Sägewerks fest. So lässt sich das sågverk von der wassergetriebenen kvarn unterscheiden: Hier stehen die geschützte Hafenlage und die Holzkohlenproduktion im Vordergrund, dort Mühle und Holsströmmen.
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