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Gnewitz: Rübenbahn, Wege und Natur

Unterkünfte in Gnewitz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wer eine Reise nach Gnewitz plant, kann den Ort über zwei Interessen einordnen: die Geschichte der Rübenbahn und Wege zu Fuß oder mit dem Rad. Die ehemalige Endstation des nördlichen Strangs, die Gnewitzer Verladestelle, ein Großsteingrab und ein Vogelschutzgebiet geben dafür konkrete Anknüpfungspunkte. Je nachdem, ob Sie lieber Rad fahren, wandern oder historische Ortsmerkmale einordnen, rücken unterschiedliche Seiten Gnewitz’ in den Vordergrund.

Rübenbahn: eine Geschichte mit konkreten Stationen

Die ehemalige Endstation des nördlichen Strangs der Rübenbahn befindet sich in Gnewitz. Das Schmalspurnetz umfasste etwa 45 Kilometer und verlief von Tessin aus unter anderem nach Gnewitz. An der früheren Endstation veranschaulichen Pferd und Wagen, wie Zuckerrüben von den Feldern zur Verladestelle transportiert und von der Rampe in offene Holzwaggons gekippt wurden. So wird die frühere Funktion des Ortes als Teil einer landwirtschaftlichen Transportkette greifbar.

Radeln und wandern: unterschiedliche Wegperspektiven

Die Radroute „Rübenbahntour Nord“ führt als vierte Station zur Gnewitzer Verladestelle. Sie verläuft überwiegend auf gut ausgebauten Radwegen oder wenig befahrenen Straßen und ist für Kinder geeignet. Damit verbindet diese Routenbeschreibung einen benannten Zielpunkt mit Angaben zum Wegetyp. Wer mit Kindern unterwegs ist, kann die ausdrücklich genannte Eignung der Radroute bei der Planung berücksichtigen.

Zu Fuß führen weitere Wegbeschreibungen durch den Ort und in die Umgebung. Eine Wanderung führt durch Gnewitz bis zum Dorfteich am Ortsausgang; eine Wanderung von Gnewitz weist in Richtung Recknitztal. Die Wanderung „Von Zarnewanz zu den Großsteingräbern“ verläuft durch den Wald nach Gnewitz und anschließend kurz hinter Neu Gnewitz zu mehreren Großsteingräbern. Dabei unterscheiden sich die genannten Orientierungspunkte: Dorfteich und Recknitztal stehen neben der Rübenbahngeschichte, während die Route von Zarnewanz zu den Gräbern führt.

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Gutshaus, Park und Naturraum

An der Adresse Am Park 4 in Gnewitz liegen ein Gutshaus und ein Park. Das Großsteingrab Gnewitz ist ein Denkmal und eine Sehenswürdigkeit. Diese Ortsmerkmale ergänzen die Geschichte der Rübenbahn um weitere historische und kulturelle Bezüge. Auch die Natur lässt sich in Gnewitz einordnen: Das EU-Vogelschutzgebiet „Recknitz- und Trebeltal mit Seitentälern und Feldmark“ betrifft unter anderem die Gemeinde Gnewitz im Amt Tessin. Gnewitz ist damit eine von mehreren Gemeinden, auf die sich das Schutzgebiet bezieht.

Gnewitz im übergeordneten Reiseziel Rostock

Im übergeordneten Reiseziel Rostock reicht der thematische Rahmen über Gnewitz hinaus. Die Region Rostock ist von 62 Kilometern Ostseeküste mit einer Reihe von Ostseebädern umgeben; zum Küstenvorland gehören auch die Flusstäler der Warnow und der Recknitz. Ein weiterer Bahnbezug in diesem größeren Reiseziel ist die historische Schmalspurbahn Molli. Sie fährt zwischen Kühlungsborn und Bad Doberan und ist die älteste Schmalspurbahn an der Ostseeküste. Das ist ein anderer Bahnbezug als die ehemalige Rübenbahn-Endstation in Gnewitz. Für Ihre Reiseauswahl lassen sich so die Gnewitzer Themen – Bahn- und Transportgeschichte, Wege und Natur – vom Küsten- und Molli-Thema im übergeordneten Reiseziel Rostock unterscheiden.

Weitere Reiseziele entdecken: Nustrow, Cammin, Grammow, Selpin, Stubbendorf, Thelkow, Zarnewanz.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Tessin.

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