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Nustrow

Unterkünfte in Nustrow

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Das Gutshaus Nustrow, sein Park und die Kleine Gutshaustour setzen unterschiedliche Akzente: klassizistische Baugeschichte, Gartenanlage und Bewegung auf dem Rad. Wenn Sie für Ihre Reise zwischen historischem Gutshaus, Spaziergang im Grünen und einer Radtour ab Nustrow abwägen, bietet der Ort dazu klar unterscheidbare Themen.

Gutshaus und Spuren des Schlosses

Das Gutshaus Nustrow ist ein klassizistisches Herrenhaus. Es wurde 1830 von Severin auf den Ringmauern einer früheren Wasserschlossanlage erbaut. So lassen sich zwei Zeitschichten unterscheiden: das 1830 errichtete Herrenhaus und die ältere Schlossanlage, auf deren Ringmauern es entstand. Vom früheren Schloss ist außerdem ein Rest künstlicher Gräben und Wälle erhalten, der Wallgraben genannt wird. Diese Bezeichnung bezieht sich auf den erhaltenen Rest der früheren Befestigungsanlage.

Im Gutshaus befindet sich ein Festsaal mit historischen Deckengemälden. Er bietet Platz für bis zu 90 Personen. Bauform und Entstehungsjahr beschreiben das Herrenhaus; die Deckengemälde sind ein Merkmal des Festsaals. Damit stehen in Nustrow sowohl die Baugeschichte des Gutshauses als auch die erhaltenen Spuren der früheren Schlossanlage im Mittelpunkt, ohne dass diese unterschiedlichen Zeitbezüge miteinander verwechselt werden müssen.

Park und Garten

Der Park des Ritterguts Nustrow ist nahezu zehn Hektar groß und steht unter Denkmalschutz. Die Parkanlage liegt direkt am Gutshaus und lädt zu Spaziergängen ein. Wer den Aufenthalt eher mit einem Gang im Freien verbinden möchte, findet damit einen eigenen Schwerpunkt neben der Architektur des Herrenhauses.

Im Nustrower Park ist jedes Jahr die Blütenpracht des Tulpenbaums zu sehen. Auf Gut Nustrow gibt es außerdem einen duftenden Rosengarten, der von alten Obstbäumen umgeben ist. Der Tulpenbaum und der Rosengarten setzen unterschiedliche Akzente: Hier ist die jährlich wiederkehrende Blüte benannt, dort die Verbindung von Rosen und alten Obstbäumen. Diese Gartenmotive ergänzen den denkmalgeschützten Park um einzelne, konkret beschriebene Pflanzen- und Garteneindrücke.

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Café und Teepavillon

Für eine kulinarische Pause gibt es auf Gut Nustrow zwei unterschiedliche Angebote. Das Café im schiefergedeckten Herrenhaus bietet Torten, Kuchen und verschiedene Kaffeespezialitäten an. Im restaurierten Teepavillon im Obstgarten des Gutshauses werden Kuchen sowie Tee oder Kaffee angeboten. Die Umgebungen und die genannten Angebote unterscheiden sich: Im Herrenhaus stehen neben Kuchen auch Torten und verschiedene Kaffeespezialitäten auf dem Programm, im Pavillon werden Kuchen mit Tee oder Kaffee verbunden. So lässt sich das kulinarische Thema in die Reiseplanung einbeziehen, ohne es mit einem Besuch im Park oder der Gutshausgeschichte gleichzusetzen.

Spaziergang oder Radtour

Die Kleine Gutshaustour beginnt und endet in Nustrow. Am Ende führt sie zum Rittergut Nustrow mit seinem Landschaftspark. Damit ist Nustrow sowohl als Start- als auch als Endpunkt der Tour genannt. Daneben lädt die direkt am Gutshaus gelegene Parkanlage zu Spaziergängen ein. Wenn Sie Ihre Zeit draußen planen, können Sie zwischen der Radtour mit Nustrow als Start- und Zielort und einem Spaziergang in der Parkanlage unterscheiden. Die Tour verbindet in ihrer Beschreibung Nustrow mit dem Rittergut; zum Umfang oder zur Dauer der Strecke sind hier keine Angaben nötig, um diese beiden Reiseinteressen auseinanderzuhalten.

Weitere Orte derselben übergeordneten Auswahl sind Zarnewanz, Cammin, Grammow, Thelkow, Selpin, Stubbendorf und Gnewitz.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Tessin.

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