Halbinsel Mönchgut

Strand von Thiessow (Foto: Kurverwaltung Thiessow) Strand von Thiessow (Foto: Kurverwaltung Thiessow)

Die Insel Rügen ist durch ihre natürliche Gestalt, die zahlreichen Halbinseln und Binnengewässer, in verschiedene Regionen unterteilt, die sich von ihrem natürlichen Charakter her zum Teil stark unterscheiden. Eine dieser Halbinseln, der südöstliche Zipfel der Insel Rügen, ist die Halbinsel Mönchgut. Der Name kommt von den ersten Siedlern und Besitzern, den Mönchen des Klosters Eldena bei Greifswald, welches trotz mehr als 20 Kilometer Entfernung bei klarer Sicht von Mönchgut aus zu sehen ist.

Biosphärenreservat Südostrügen

Besonders der südliche Teil, oft als das eigentliche Mönchgut bezeichnet, weist zahlreiche natürliche Besonderheiten auf. Wie Landzungen erstrecken sich die drei Halbinseln Reddevitzer Höft, Groß Zicker und Klein Zicker ins Meer, an deren Ufern die ehemaligen Fischerdörfer Thiessow, Gager, Groß Zicker und Klein Zicker liegen. Vom Ostseebad Göhren über Lobbe bis zum Ostseebad Thiessow reicht einer der schönsten Badestrände Rügens. Er wird abgelöst durch die Kliffküsten bei Thiessow und Klein Zicker, von deren Höhen der Blick weit über die Küstengewässer reicht. Die Halbinsel Mönchgut ist Teil des Biosphärenreservats Südost-Rügen. Auf dieser Halbinsel finden sich auf engstem Raum so gut wie alle in Mecklenburg-Vorpommern Rügen vorkommenden Landschafts- und Küstenformen. Dazu gehören nicht nur die Sandstrände, sondern auch Schilfgürtel, Halbinseln, schmale Wasserläufe, Buchenwälder und Magerrasen. Die 235 Quadratkilometer große Fläche wurde 1990 unter Schutz gestellt. „Schutzwürdig“ aus besonderem Grund sind auch die hier fest verwurzelten Trachten, die zu den am besten erhaltenen in ganz Deutschland gehören.

Einzigartige natürliche Bedingungen herrschen auf dem bis zu 66 Meter hohen Zickerschen Höft zwischen Gager und Groß Zicker, auch als die Zickerschen Alpen bezeichnet. Das hügelige Trockenrasengebiet fällt nach Norden und Westen als Kliffküste mit vorgelagertem Sandstrand ab. Der Blick reicht von hier bis Stralsund, Greifswald und Usedom. Die Fischereihäfen in Gager und an der Thiessower Binnenküste bieten auch Gastlieger für Sportboote, in der Nähe des Hafens Gager befindet sich ein Campingplatz. Eine Wanderung durch dieses Gebiet sollte in Gager beginnen, zu dem man natürlich auch über den Hafen anreisen kann. Der Weg führt durch die einzige Straße des Ortes immer bergan, entlang der immer steiler werden Küste nach Westen. Von hier genießt der Ostseeurlauber die weite Aussicht über die Ostsee, den Greifswalder Bodden und die Insel Rügen nach Greifswald, Stralsund und zur Insel Usedom. Weiter geht die Tour über die Rasenflächen in Richtung Südufer nach Groß Zicker, vorbei an der weidenden Schafherde und mit dem Gefühl, sich in einer aisatischen Steppe zu befinden. Ein Besuch auf der Halbinsel Mönchgut gehört zu den überraschendsten und unvergesslichen Eindrücken eines Urlaubs auf der Ostseeinsel Rügen.

 

Werbung

Folgen auf Facebook oder Google+

 


News

Route der Norddeutschen Romantik ist ausgewiesen
Vorpommern ist sozusagen die Wiege der Romantik in Norddeutschland. Um diesen kulturellen Schatz für Feriengäste und Einheimische besser erlebbar zu machen, wurde zwischen Greifswald und Wolgast die Route der Norddeutschen Romantik ausgewiesen. Pünktlich zum Start der Fahrradsaison wird die Route am 18. April durch den Tourismusverband Vorpommern, die Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft sowie weitere Partner und Förderer des Projektes an der Klosterruine Eldena offiziell eröffnet.
Auf Lesereise mit „Vineta Trugbilder“
Die Journalistin Martina Krüger hat in ihrem Buch „Vineta – Trugbild“ allerhand Wissenswertes über die sagenhafte versunkene Stadt Vineta zusammengetragen. Auf zahlreichen Veranstaltungen hat sie aus ihrem Buch gelesen – und immer ergibt sich daraus auch ein reger Austausch mit dem Publikum. Einige Erlebnisse hat sie im Folgenden beschrieben.
Bernsteinbäder Usedom feiern Ende der Heringswochen
Zum Ende der Usedomer Heringswochen freht sich in den Bernsteinbädern Koserow und Zempin einiges um die Kulinarik. Hering satt heißt es am 14. April 2018 auf dem Koserower Seebrückenvorplatz zum großen Heringsfest. Zahlreiche Gastronomen aus dem Ostseebad präsentieren verschiedene Heringsgerichte, die von den Gästen probiert werden können. In Zempin stehen die Kräuter auf dem Programm. Wilfried Dinse hält einen Vortrag und leitet eine Kräuterwanderung.

Wellness-Anbieter und Wellness-Hotels an der Ostsee (Foto: pixelio.de)

Ostsee-Hotels (Foto: Simone Peter/pixelio.de)