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Hoby auf Lolland: Archäologie, Landschaft und Radroute

Unterkünfte in Hoby

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Das Hoby-Grab liegt auf einer kleinen Erhebung im ansonsten flachen Gelände Lollands. Beim Blick auf den Fundort hebt sich dieser kleine Höhenpunkt aus der flachen Umgebung ab.

Archäologie und Gedenkstein

In Hoby wurde 1920 ein Häuptlingsgrab aus der älteren römischen Eisenzeit mit Grabbeigaben gefunden. Am Fundort des Hoby-Grabs wurde 1939 ein Gedenkstein eingeweiht. Zwischen dem Fund und der Einweihung liegen 19 Jahre. Der Gedenkstein gehört zum Fundort des Grabes und nicht zu einer räumlich getrennten Stelle.

Bei Hoby ist außerdem ein Teil einer verbrannten Hauswand erhalten. In der Wand sind Abdrücke kleiner Bretter zu sehen. Für Kulturinteressierte ist die Hauswand damit ein weiteres konkretes Detail bei Hoby neben dem Grabfund.

Rødby-Fjord und historische Landschaft

Die Landschaft rund um Hoby und den südöstlich gelegenen Rødby-Fjord war in der älteren römischen Eisenzeit eine offene Kulturlandschaft. Der Rødby-Fjord liegt südöstlich von Hoby.

In dieser Epoche erstreckte sich wahrscheinlich ein kleiner Seitenarm des nahe gelegenen Rødby-Fjords fast bis nach Hoby. Von Hoby aus war es damals wahrscheinlich möglich, auf dem Wasserweg die Ostsee zu erreichen. Der Wasserweg gehört zur historischen Landschaft und ist nicht als heutige Verkehrsverbindung zu verstehen.

Für historisch Interessierte gehört die mögliche Ostseeverbindung deshalb zur Betrachtung der damaligen Landschaft, nicht zur Planung einer heutigen Anreise.

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Radroute „Det flade Lolland“

„Det flade Lolland“ ist eine von 19 lokalen Erlebnisrouten und mit Symbolen ausgeschildert. Die Radroute führt in Richtung Gloslunde und Hoby. Für Radfahrende bildet Hoby damit einen konkreten Richtungsbezug im Routenverlauf.

Ein Fahrradschwerpunkt kann sich damit an der Route und den Richtungen Gloslunde und Hoby orientieren. Die beiden Ortsnamen geben dem Routenhinweis einen konkreten geografischen Rahmen. Die Radroute ist von der historischen Wasserverbindung zu trennen: Hier geht es um eine ausgeschilderte Erlebnisroute, dort um eine wahrscheinliche Möglichkeit aus der älteren römischen Eisenzeit.

Strand, Ruine und Schloss

Hestehovedet ist ein Strand in der Umgebung von Hoby. Eriksvolde ist eine Ruine in der Umgebung von Hoby. Knuthenborg ist ein Schloss im weiteren regionalen Umfeld von Hoby. Hestehovedet und Eriksvolde haben damit den gleichen Bezugsrahmen, während Knuthenborg weiter regional gefasst ist.

Für einen Aufenthalt in Hoby kann der archäologische Schwerpunkt direkt am Ort von der Fahrradroute und den weiter gefassten regionalen Ortsbezügen getrennt werden. Die konkreten Themen reichen dabei vom Grabfund und der verbrannten Hauswand bis zum Strand Hestehovedet, zur Ruine Eriksvolde und zum Schloss Knuthenborg.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lolland.

Zur weiteren Orientierung in derselben übergeordneten Region können Sie außerdem Maribo, Ydø, Vesterborg Sogn, Askø By, Dannemare, Søllested, Hyldtofte und Nakskov einbeziehen.

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