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Ydø am Nakskow-Fjord: Deichwege, Inselgeschichte und Natur

Unterkünfte in Ydø

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ydø eröffnet den Blick auf eine maritime Landschaft, in der Deiche, Fjord und die Geschichte eines ehemaligen Inselreichs eng zusammengehören. Für aktive Tage führen Wege zu Fuß und mit dem Fahrrad in Richtung Albuen, während Natur- und Kulturthemen den südlichen Nakskow-Fjord prägen.

Mit dem Fahrrad am Fjord entlang

Die regionale Radroute 38 verläuft am südlichen Teil des Nakskow-Fjords von Nakskov nach Albuen. Ergänzend ist die Radroute „Langs fjorden“ auf dem Deichabschnitt zwischen Nakskov und Albuen eingerichtet und führt anschließend über kleinere Landstraßen zurück nach Nakskov. Die Landschaft des „Forsvundne Ørige“ lässt sich am besten mit dem Fahrrad von Nakskov nach Albuen entlang der Deichkrone erleben. Für die Route „Langs fjorden“ gilt die Beschreibung in der App Naturlandet als ausführlich.

Auch die Munkeruten beziehungsweise Digestien folgt dem Deich am Nakskow-Fjord. Dabei führt sie an den ehemaligen Inseln Ydø, Langø und Vejlø vorbei. So verbinden sich die heutigen Wege mit einer Landschaft, deren frühere Inselstruktur bis in die Geschichte der Region zurückreicht.

Inselgeschichte und lebendige Kultur

Vor der großen Landgewinnung nach der Sturmflut von 1872 war Ydø eine von zehn Inseln im südlichen Nakskow-Fjord. Albuen war im Mittelalter ein bedeutender Fischerei- und Handelsplatz und wird erstmals 1416 erwähnt. Auf Albuen steht außerdem das Lodshuset aus dem Jahr 1873, das als Naturzentrum und lebendiges Museum dient.

Ein weiteres kulturgeschichtliches Ziel ist die Kappel Stubmølle. Sie wurde um 1730 erbaut und war bis 1935 in Betrieb. Im Sommer ist die Mühle jeden Dienstagnachmittag geöffnet; Mitglieder der Mühlengilde sind dann anwesend und erzählen von der Mühle. Wenn das Wetter es zulässt, werden ihre Flügel mit Segeln bespannt und die Mühle wird betrieben.

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Geschützte Natur am Nakskow-Fjord

Der Nakskow-Fjord und die an ihm gelegenen Strandwiesen gehören zu den wichtigsten Rast- und Brutgebieten für Wat- und Wasservögel im Osten Dänemarks. Der Fjord ist nach den Natura-2000-Regeln geschützt. Außerhalb der Brutzeit suchen Tausende Gänse und Schwäne auf den Feldern des „Forsvundne Ørige“, die einst Meeresboden waren, nach Nahrung.

Auch kleinere Tiere gehören zum Naturbild rund um Ydø und Albuen. Auf Albuen gibt es einen großen Bestand an Kreuzkröten, und bei Ydø quakt der kleine grüne Laubfrosch. Die Krumodde Albuen erstreckt sich von Ydø aus etwa 7,5 km nach Norden und ergänzt die weitläufige Landschaft am Wasser um einen weiteren markanten Naturraum.

Wandern und Anreise planen

Die Wanderung nach Albuen kann in Ydø beginnen, wo sich ein Campingplatz als Ausgangspunkt befindet. Für diese Wanderung kann das Auto an der Rampe abgestellt werden. In den Sommermonaten ergänzt das Postschiff „Vesta“ die örtlichen Möglichkeiten: Es verkehrt im Juni, Juli und August nach einem festen Fahrplan. Damit lassen sich Wandern, Radfahren, maritime Geschichte und Naturbeobachtung bei der Planung rund um Ydø miteinander verbinden.

Weitere Reiseziele: Horslunde, Sletnæs, Hoby, Hyldtofte, Sakskøbing, Askø By, Maribo, Holeby

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lolland.

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