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Schwarz

Unterkünfte in Schwarz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ausgedehnte Wälder sowie hügelige Felder und Wiesen prägen die Umgebung von Schwarz, das am Ufer des Schwarzer Sees liegt. Das Gebiet um den Ort wurde durch Gletscher der Weichseleiszeit geprägt. Wer für seine Reise Wasser, Landschaft und Dorfgeschichte in den Blick nehmen möchte, findet hier verschiedene Anknüpfungspunkte: den See, zwei Radrouten und mehrere Zeugnisse der Ortsgeschichte.

File:Schwarz Kriegerdenkmal 2010-04-07 095.jpg File:Schwarz Kriegerdenkmal 2010-04-07 095.jpg Foto: Niteshift ( talk ) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

See und Landschaft

Der Schwarzer See geht im Süden in den Zethner See über. Auf dem Schwarzer See sind Angeln und Paddeln möglich; Motorboote sind verboten. Diese Einschränkung gehört zur Orientierung am Wasser: Die genannten Aktivitäten stehen neben einem klaren Verbot für Motorboote. Für die Planung eines Aufenthalts können Sie daher berücksichtigen, welche Art von Seeerlebnis Sie suchen.

Die Badestelle am Zethner See beim Schwarz Camping 48a bietet kostenfreies Parken, Toiletten und Duschen; außerdem gibt es dort einen Campingplatz. Damit sind konkrete Einrichtungen für Besucher der Badestelle benannt. Die Badestelle und die Möglichkeiten zum Angeln und Paddeln am Schwarzer See sind unterschiedliche Anhaltspunkte für die Gestaltung der Zeit am Wasser.

Mit dem Rad durch Schwarz

Die ausgeschilderte Eiszeitroute ist 666 Kilometer lang und führt direkt durch die Gemeinde Schwarz. Ihr Verlauf durch den Ort macht sie zu einem markanten Bezugspunkt für eine Reise, bei der Radfahren und die vom Eis geprägte Landschaft eine Rolle spielen. Auch der Findlings- und Steingarten in der Ortsmitte gehört zur Eiszeitroute. Seine Exponate stammen aus der näheren Umgebung von Schwarz.

Eine weitere Möglichkeit zur Orientierung bietet die Radtour „Die südliche Seenrunde“. Sie führt durch Schwarz und anschließend weiter nach Mirow. Die beiden Routen bieten unterschiedliche benannte Bezugspunkte: Die Eiszeitroute ist mit ihrer Gesamtlänge und ihrem Verlauf durch die Gemeinde beschrieben, während die südliche Seenrunde als Tour über Schwarz hinaus nach Mirow führt.

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Dorfgeschichte und Sammlungen

Die Dorfkirche Schwarz wurde 1767 im klassizistischen Stil errichtet und besitzt einen vorgesetzten Westturm. Ihre vollständig erhaltene Innenausstattung ist in einfachen Rokokoformen gehalten. Auch die Orgel hat eine eigene Datierung: Carl Börger baute sie 1907. Kirche, Ausstattung und Orgel bieten so mehrere konkrete Aspekte, an denen sich die Bau- und Kulturgeschichte des Dorfes beschreiben lässt.

Die Heimatstube Schwarz zeigt die ländliche Geschichte des Dorfes. Ihre Ausstellung umfasst außerdem Fossilien, Mineralien und Findlinge. Wer sich besonders für die steinernen Zeugnisse der Umgebung interessiert, kann auch den Findlings- und Steingarten in der Ortsmitte in den Blick nehmen. Gegenüber dem Findlingsgarten befindet sich in einem ehemaligen Schulgebäude eine wissenschaftlich aufgearbeitete Steinesammlung. Garten und Sammlung setzen jeweils eigene Akzente: Der Garten zeigt Exponate aus der näheren Umgebung, die Sammlung ist im früheren Schulgebäude untergebracht.

Weitere Orte in dieser Übersicht sind Leizen, Rechlin, Groß Kelle, Grabow-Below, Melz, Buchholz, Vipperow und Ludorf.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Röbel-Müritz.

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