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Buchholz am Südufer der Müritz

Unterkünfte in Buchholz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Direkt am Südufer des Müritzsees liegt Buchholz an einem besonderen Übergang: Hier beginnt die Müritz am Elde-Einlauf. Wer für die Reise eine Uferlage, ein Dorf mit Hafen und eine Landschaft aus Wiesen, Seen und Wäldern sucht, findet in Buchholz einen eigenen Ortscharakter. Die Lindenallee und die Tierstimmen gehören ebenso zu den prägenden Eindrücken wie die Geschichte der Dorfkirche.

File:Buchholz MÜR Kirche 2009-07-16 199.jpg File:Buchholz MÜR Kirche 2009-07-16 199.jpg Foto: Niteshift ( talk ) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Uferlage, Hafen und Badestelle

Die Lage am Südufer ist ein naheliegender Ausgangspunkt für die Wahl des Reiseziels. Buchholz verfügt über einen Hafen; außerdem gibt es eine Badestelle. Damit stehen in der Ortsbeschreibung sowohl ein maritimer Bezug als auch ein konkreter Badeort im Mittelpunkt. Wer einen Aufenthalt am Wasser plant, kann diese beiden Aspekte bei der Auswahl einer Unterkunft in Buchholz berücksichtigen, ohne sie mit nicht genannten Angeboten oder Ausstattungsmerkmalen einzelner Häuser gleichzusetzen.

Auch die Marina Buchholz ist ein eigener Orientierungspunkt: Bei ihr befindet sich eine Gaststätte vor Ort. Hafen, Badestelle und Gaststätte benennen unterschiedliche Seiten des Ortes, vom Bezug zum Wasser bis zur Einkehrmöglichkeit an der Marina. Die Lage am Elde-Einlauf ergänzt dieses Bild um eine geografische Besonderheit. Buchholz liegt dort, wo die Müritz beginnt; es ist also nicht allein die Uferposition, die den Ort auszeichnet, sondern ebenso dieser Übergang.

Landschaft und Tierstimmen

Wiesen, Seen und Wälder umgeben Buchholz; im Schatten einer ausladenden alten Lindenallee zeigt sich zugleich ein dörflicher Zug. Im Sommer bezieht jedes Jahr ein Storchenpaar mitten im Dorf sein Quartier. Die Kranichrufe sind ebenfalls in Buchholz zu hören. Diese Naturmerkmale setzen einen anderen Akzent als Hafen und Kirche: Sie erzählen von einer Landschaft, die nicht nur durch die Wasserlage, sondern auch durch Wiesen, Gehölze und Tierwelt geprägt ist. Für Ihre Ortswahl können Sie daher überlegen, ob Sie besonders die Müritzlage, das dörfliche Umfeld oder die Naturbeobachtung anspricht.

Dorfkirche und lokale Geschichte

Im Zentrum steht die Buchholzer Dorfkirche, eine frühgotische Backsteinkirche, deren Geschichte auf die Zeit um 1350 zurückgeht. Eine Besonderheit ist ihr Turm: Er ist der einzige dreiseitig offene Turm in der gesamten Müritzregion und bildet den Hauptzugang zur Kirche. So verbindet das Bauwerk eine klar erkennbare Form mit einer konkreten Funktion. Wer sich für historische Dorfkirchen interessiert, findet hier außerdem ein weiteres Detail aus der jüngeren Ortsgeschichte: Das Wandbild „Jesus spricht zu den Bauern“ der Berliner Künstlerin Hildegard Kohnert-Michaelis wurde im Juli 1935 eingeweiht.

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Ein Brauch am 24. Dezember

Zum örtlichen Brauchtum gehört die Knieperdackse-Tradition. Am 24. Dezember ziehen wilde, raue und vermummte Gestalten durch das Dorf. Auch heute stammen die Teilnehmer nach Möglichkeit aus Buchholz, selbst wenn sie nicht immer dort wohnen. Das verleiht dem Brauch einen engen Bezug zum Ort, ohne dass alle Beteiligten dort leben müssen. Für die Reiseplanung ist der fest genannte Termin entscheidend: Der Brauch gehört inhaltlich zum Weihnachtsabend und unterscheidet sich damit deutlich von den ganzjährigen Landschaftsmerkmalen wie Müritzlage, Lindenallee und Dorfkirche.

Zur weiteren Orientierung finden Sie außerdem die Seiten zu Massow, Grabow-Below, Ludorf, Lärz, Kieve, Bollewick, Bütow und Wredenhagen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Röbel-Müritz.

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