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Fincken – Landschaftspark, Gutshaus und Kirche

Unterkünfte in Fincken

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Fincken lässt sich über verschiedene Interessen erschließen: Der Landschaftspark mit seltenen Bäumen steht für Natur, Gutshaus und Kirche erzählen unterschiedliche Baugeschichten, und ein Wanderweg führt vom Dorf zum Eiskellerberg. Am Finckener See spielt auch das Angeln eine Rolle. So können Sie bei der Wahl Ihres Reiseziels abwägen, ob Sie eher historische Bauwerke, Landschaft oder Aktivitäten im Freien in den Mittelpunkt stellen möchten.

File:Holzvorrat (Fincken).jpg File:Holzvorrat (Fincken).jpg Foto: Gerald Schwörk via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 DE

Landschaft, Wanderweg und Finckener See

Der Landschaftspark in Fincken wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt. Zu seinen besonderen Merkmalen zählen seltene Bäume. Wer sich für gestaltete Parklandschaften und Gehölze interessiert, findet hier einen konkreten Naturaspekt, der sich von den Bauwerken des Ortes unterscheidet. Die Parkanlage gibt Fincken neben seiner Architekturgeschichte ein eigenes landschaftliches Thema.

Für eine Wanderung ist ein Weg beschrieben, der vom Dorf zum Eiskellerberg in Richtung B 198 führt. Sein Ausgangspunkt im Dorf und die Richtung zum Eiskellerberg geben der Tour eine erkennbare Orientierung. Wenn Sie bei einer Reise gern auch zu Fuß unterwegs sind, können Sie diesen Weg als eigene Möglichkeit in Ihre Überlegungen einbeziehen. Er bildet einen anderen Schwerpunkt als die Bauwerke und den Landschaftspark.

Am Finckener See können Angler Karpfen, Hechte, Zander und Weißfische fangen. Die genannten Fischarten machen deutlich, welche Fänge am See möglich sind. Damit ergänzt das Angeln die Natur- und Architekturthemen um eine konkrete Aktivität am Wasser. Ob Sie Ihre Zeit lieber mit einer Wanderung, mit einem Blick auf historische Bauten oder beim Angeln verbringen möchten, hängt von Ihren Interessen ab.

Gutshaus und Baugeschichte

Das Gutshaus in Fincken wurde 1801 errichtet. Zwischen 1850 und 1860 wurde es um einen saalartigen Anbau im Tudorgotik-Stil erweitert. Die beiden Angaben beschreiben unterschiedliche Bauphasen: auf die Errichtung des Gutshauses folgte einige Jahrzehnte später die Erweiterung. Wer sich für Architektur interessiert, kann daher sowohl das ältere Gebäude als auch den charakterisierten Anbau in den Blick nehmen. Im Gutshaus befinden sich außerdem ein Hotel und ein Restaurant.

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Auch die Kirche bietet mehrere Ansatzpunkte für eine Beschäftigung mit Baugeschichte und Ausstattung. Sie ist ein verputzter Backsteinbau aus dem 18. Jahrhundert; ihr Feldsteinchor soll bereits zwischen 1290 und 1310 erbaut worden sein. Die Angabe zum Chor bewahrt dabei ihre zeitliche Einschränkung. Im Inneren besitzt die Kirche einen Altar mit Putten und einer Engelgruppe. Als Baudenkmal geschützt, verbindet sie architektonische Merkmale mit einer beschriebenen Altargestaltung. Neben der Kirche steht ein Mausoleum der Familie von Blücher.

Eine weitere Besonderheit ist die Rundscheune aus dem 18. Jahrhundert, die als in der Region einzigartig gilt. Sie ergänzt die Bauwerke mit einem ländlichen Gebäudetyp und einer eigenen historischen Einordnung. Wenn Sie sich für regionale Architektur interessieren, kommen so verschiedene Themen zusammen: das Gutshaus mit seinem späteren Anbau, die Kirche mit Feldsteinchor und Altar sowie die Rundscheune. Jedes Bauwerk bietet einen anderen Zugang zur Geschichte Finckens, ohne dass sie auf dieselbe Epoche oder Bauaufgabe reduziert werden.

Weitere Orte auf derselben Navigationsebene finden Sie unter Melz, Leizen, Wredenhagen, Bütow, Lärz, Buchholz, Sietow und Ludorf.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Röbel-Müritz.

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