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Retschow: Dorfkirche, Denkmalhof und Moore

Unterkünfte in Retschow

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Retschow bietet verschiedene Anknüpfungspunkte für eine Reise, bei der Natur und Ortsgeschichte im Mittelpunkt stehen: Moore mit geschützten Pflanzen, das Wanderziel Quellental und mehrere Museen und historische Orte. Auch die weite Landschaft der Gemeinde lädt zum Wandern und Radfahren ein. So können Sie Retschow über unterschiedliche Interessen kennenlernen – von Naturthemen bis zu bäuerlicher Alltags- und Regionalgeschichte.

File:Retschow Dorfkirche 3.jpg File:Retschow Dorfkirche 3.jpg Foto: An-d via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Moore und Wanderziel Quellental

Die Moore der Gemeinde Retschow beherbergen geschützte Pflanzen und gelten als interessantes Ausflugsziel für Naturliebhaber. Wer sich besonders für Natur und Wandern interessiert, findet außerdem im Naturschutzgebiet „Quellental“ ein Wanderziel. Es liegt nordöstlich des Kunstorts Glashagen. Das Quellental gilt als beliebtes Ausflugsziel mit Gaststätte; diese Einordnung ergänzt den Natur- und Wanderbezug um einen weiteren beschriebenen Aspekt des Ziels.

Die weite Landschaft der Gemeinde lädt zum Wandern und Radfahren ein. Diese beiden Aktivitäten bieten unterschiedliche Arten, die Landschaft zu erleben: Sie können Ihre Reise danach ausrichten, ob Sie lieber zu Fuß unterwegs sind oder Radtouren einplanen möchten. Die Moore und das Quellental ergänzen dieses Naturthema um konkrete Orte und Besonderheiten, darunter die geschützten Pflanzen und der Status des Quellentals als Naturschutzgebiet.

Dorfgeschichte im Denkmalhof und in der Kirche

Im Denkmalhof Retschow in der Dorfstraße befindet sich eine Hofanlage aus Wohnhaus, Scheune und Katen. Dort gibt es ein volkskundliches Museum mit Ausstellungen zur Land- und Hauswirtschaft sowie zur Heimatgeschichte. Neben diesen Themen sind im Denkmalhof alte Schlitten, Dreschmaschinen, Pferdegeschirr und weiteres landwirtschaftliches Gerät zu sehen. Die Bandbreite reicht damit von der Geschichte des Ortes und des ländlichen Lebens bis zu konkreten Gegenständen aus Landwirtschaft und Alltag.

Auch die Dorfkirche verbindet einen historischen Bezug mit einem besonderen Detail: Sie wurde erstmals 1233 erwähnt und besitzt eine Mühlendarstellung. Laut Gemeindeangabe ist diese Darstellung unter den Dorfkirchen Deutschlands einzigartig. In der Ortsmitte erinnert außerdem ein Denkmal an den „schwarzen Hahn“. Der Sage nach machte der Hahn im Jahr 1729 durch sein Krähen einen beginnenden Brand bemerkbar. Die Jahreszahl gehört zu dieser Erzählung; das Denkmal greift sie als örtliche Sage auf.

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Ein weiterer kulturgeschichtlicher Schwerpunkt liegt im Ortsteil Stülow. In einem Reiterhof gibt es dort ein kleines Museum, das die Tradition der Mecklenburger Pferdezucht vorstellt. Wer sich für Pferdezucht interessiert, findet hier ein eigenes Thema neben den Ausstellungen zu Land- und Hauswirtschaft und Heimatgeschichte im Denkmalhof.

Kunst in Glashagen

Der Kunstort Glashagen bietet offene Werkstätten und jährliche Veranstaltungen verschiedener Künstlerinnen und Künstler aus unterschiedlichen Kunstrichtungen. In Glashagen-Ausbau finden außerdem jährlich Künstlerfeste statt, die hunderte Besucherinnen und Besucher in das Dorf ziehen. Die beiden Ortsbezüge lassen sich auseinanderhalten: Glashagen ist als Kunstort mit Werkstätten und Veranstaltungen beschrieben; die Künstlerfeste finden in Glashagen-Ausbau statt. Damit ergänzen Kunst und Veranstaltungen die Natur- und Geschichtsthemen, die Retschow für die Reiseplanung bereithält.

Weitere Ortsseiten: Wittenbeck, Heiligendamm, Reddelich, Hohenfelde, Steffenshagen, Börgerende-Rethwisch, Bartenshagen-Parkentin und Admannshagen-Bargeshagen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Bad Doberan-Land.

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