Hohenfelde: Natur und Vorgeschichte
Unterkünfte in Hohenfelde
Hohenfelde bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für eine Reise, bei der Natur und Geschichte im Mittelpunkt stehen: das hügelige Glashäger Quellental, prähistorische Großsteingräber im Quellholz sowie Rad- und Wanderwege durch das Dorf. Auch Pilger passieren Hohenfelde auf der Via Baltica. Welcher dieser Aspekte für Sie besonders interessant ist, kann die Wahl des Reiseziels mitbestimmen – etwa Naturbeobachtung, archäologische Geschichte oder ein Pilgerweg.
Quellental und Wälder
Das Glashäger Quellental bei Hohenfelde liegt in hügeliger Landschaft. Die Gegend um das Quellental gehört zu Hohenfelde und ist seit vielen Jahrzehnten Naturschutzgebiet. Im Tal wachsen seltene Pflanzen, darunter Scharbockskraut, Waldbingelkraut und Waldgoldstern. Wer sich für die Pflanzenwelt interessiert, findet hier also mehr als eine allgemeine Naturkulisse: Die Namen dieser drei Arten geben konkrete Beispiele für die seltenen Pflanzen, die im Quellental wachsen.
Eine weitere Naturfacette sind die uralten Wälder, die sich wie ein Ring um Hohenfelde legen und beliebte Ausflugsziele sind. Damit unterscheiden sich die beschriebenen Naturinteressen: Im Quellental stehen die hügelige Landschaft und seltene Pflanzen im Vordergrund, während die Wälder als Ausflugsziele den Charakter der Umgebung ergänzen. So lässt sich Hohenfelde auch dann in Betracht ziehen, wenn Sie Ihre Reise vor allem an Naturerlebnissen ausrichten möchten.
Spuren der Vorgeschichte im Quellholz
Im Quellholz bei Hohenfelde befinden sich prähistorische Großsteingräber, die als Grabstätten von Menschen aus der Steinzeit gelten. Diese Einordnung macht den Ort für Reisende interessant, die sich mit früher Besiedlung und vorgeschichtlichen Grabstätten beschäftigen möchten. Die Hohenfelder Hügelgräber im Quellholz sind unberührt. Drei dieser Hügelgräber sind Teil eines Gräber-Halbkreises – eine Form, die den archäologischen Bezug über einzelne Grabhügel hinaus konkretisiert.
Auch das Quellental hat einen historischen Bezug: Dort steht ein Quellentempel, der 1908 erbaut wurde. Für die thematische Orientierung sind dies unterschiedliche Aspekte der Ortsgeschichte: die steinzeitlichen Grabstätten im Quellholz und der Quellentempel aus dem Jahr 1908 im Quellental. Wenn Sie sich für Geschichte interessieren, können Sie Hohenfelde daher über verschiedene Epochen und Orte hinweg betrachten, ohne diese Besonderheiten zu einem einzigen Schauplatz zusammenzufassen.
Radwege, Wanderwege und Pilgerweg
Durch das idyllische Dorf Hohenfelde führen Rad- und Wanderwege. Das ist ein eigener Gesichtspunkt für die Reiseentscheidung: Wer Radfahren oder Wandern in seine Überlegungen einbezieht, kann Hohenfelde auch unter diesem Blickwinkel betrachten. Die Wege führen durch das Dorf; darüber hinaus lässt sich aus dieser Angabe keine bestimmte Streckenlänge oder Verbindung zu den genannten Natur- und Geschichtsorten ableiten.
Pilger passieren Hohenfelde auf dem Kreuzweg Via Baltica, einer Etappe des Jakobswegs. Damit hat der Ort neben Natur und Vorgeschichte auch einen spirituellen Reisebezug. Für die Auswahl zwischen den verschiedenen Themen ist entscheidend, ob Sie eher die Pflanzenwelt und Wälder, die prähistorischen Gräber oder den Pilgerweg in den Mittelpunkt Ihrer Reise stellen möchten.
Zur weiteren Orientierung in derselben Ortsauswahl: Wittenbeck, Admannshagen-Bargeshagen, Bartenshagen-Parkentin, Steffenshagen, Heiligendamm, Reddelich, Börgerende-Rethwisch und Retschow.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Bad Doberan-Land.