Mit dem Schiff von Oslo nach Kopenhagen

Das Schwesterschiff am Tag zuvor Das Schwesterschiff am Tag zuvor

Unsere Rückfahrt vom zweiwöchigen Urlaub in Norwegen wollten wir zu einem eigenen Erlebnis machen, statt die uns bereits bekannte Westküste Schwedens in einem Ritt zu durchqueren oder wie auf der Hinfahrt über Hirtshals durch das dänische Jütland zu fahren. Schnell fanden wir die Möglichkeit, die Autofähre von Oslo nach Kopenhagen zu nutzen. Das Ergebnis wollen wir unseren Lesern nicht vorenthalten.
Die Osloer OperDer Fährterminal der Reederei DFDS liegt mitten im Zentrum von Oslo, in unmittelbarer Nachbarschaft der neuen Oper. Frühzeitiges Erscheinen beim Boarding sicherte uns einen guten Vorlauf vor der Abfahrt um 16.30 Uhr und damit beste Aussichtsplätze an Bord.
Für die Fahrt durch den Oslofjord hatten wir den Wettergott auf unserer Seite. Beide Ufer waren stundenlang in Sichtweite, ehe der Fjord sich zum Kattegat öffnete und die Küste Schwedens nur noch zu erahnen war. Das Schiff, die PEARL SEAWAYS, gehört mit knapp 180 Metern Länge, 702 Kabinen und 320 Autostellplätzen zu den größten seiner Art. Die Ausfahrt beginntDie Angebote an Bord waren für alle Altersklassen ausgerichtet, vor allem die Jüngsten mit ihren Eltern konnten sich über Freiluftschwimmbecken freuen. Wir verfolgten von unserem bequemen Sitzplatz direkt am Heck die Abendsonne im weitläufiger werdenden Fjord.
Die zweckmäßig eingerichtete Kabine ließ uns ruhig schlafen, bis wir am kommenden Morgen wiederum rechtzeitig das reichhaltige Frühstücksbüffet genießen konnten, von einem Platz direkt am Bug. Bei Rührei und Würstchen zog bei der Einfahrt in den Öresund das Schloss Kronborg im dänischen Helsingør vorüber. Der Hamlet-Schauplatz ist seit 2000 Teil des UNESCO-Welterbes. Die Öresundbrücke nach Malmö konnten wir kurz vor dem Anlegen um 9.30 Uhr ebenfalls erkennen.
Durch ungeschickte Ampelschaltung in Kopenhagener Hafen benötigten wir dann dreißig unnötige Minuten mehr vom Terminalgelände herunter, trotz Sonntag.
Die nahegelegene Kleine Meerjungfrau ließ leider wegen übergroßen Andrangs durch die Insassen von mindestens 40 Bussen keinen längeren Aufenthalt zu.
Die Fahrt hat das gehalten, was wir uns von ihr versprochen haben: Komfort, unvergleichliche Aussichten und entspanntes Reisen über mehr als 500 Kilometer.

Foto: © nordlicht verlag (3)

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