Anklam

Lilienthal-Museum Anklam (Foto: Hennig/Lilienthal-Museum) Lilienthal-Museum Anklam (Foto: Hennig/Lilienthal-Museum)

Anklam – Stadt mit Historie
Kurz vor der Mündung der Peene in den zur Ostsee fließenden Peenestrom liegt die Hanse- und Lilienthalstadt Anklam. Der Name ist slawischen Ursprungs, die ersten Siedlungsspuren von flämischen und deutschen Siedlern gehen auf das 12. Jahrhundert zurück. 1264 wurde Anklam erstmals als Stadt erwähnt und kam schon kurz darauf als Mitglied der Hanse zu bedeutendem Reichtum. Dieser Reichtum lag im Privileg der Heringsfischerei vor Schonen und Bornholm begründet und führte in Gestalt großer Kirchenbauten zu heute noch sichtbaren Spuren im Stadtbild. Von 1648 bis 1720 gehörte Anklam zu Schwedisch-Pommern. Durch Kriegshandlungen wurde fast die gesamte Innenstadt noch im April 1945 zerstört, darunter auch die Nikolaikirche.

Ausflugsziel Anklam – Tor zur Insel Usedom
In der Nähe der Stadt Anklam befindet sich eine von zwei Brücken zur Insel Usedom, so dass die Stadt Anklam ebenso wie Wolgast als Tor zur Insel Usedom gilt. Dem größten Sohn der Stadt ist das Otto-Lilienthal-Museum gewidmet. Otto Lilienthal gilt als Begründer des modernen Flugwesens und wird auch mit einer Stele auf dem Pferdemarkt geehrt. Das Museum hat einen sehr guten internationalen Ruf und ist im Besitz von wertvollen Unikaten aus der Geschichte des Flugwesens. Darüber hinaus zählen noch andere Gebäude zum architektonischen Schatz Anklams aus früherer Zeit. Die aus dem 13. Jahrhundert stammende dreischiffige Marienkirche kündet vom einstigen Reichtum der Stadt. Im Steintor, einem ehemaligen Stadttor, ist das regionalgeschichtliche Museum untergebracht. Die im Krieg bis auf die Grundmauern zerstörte Nikolaikirche soll wiederaufgebaut werden. Hier soll nach vollständiger Rekonstruktion das „Ikareum“ als neuer Standort des Lilienthal-Museums seinen Platz finden. Anklam ist Teilnehmer der Europäischen Route der Backsteingotik. Die Holländer-Windmühle auf dem Peenedamm aus dem Jahre 1728, auch als Schwedenmühle bezeichnet, ist ein wertvolles architektonisches Denkmal.

Die Peene – Amazonas des Nordens
Der Fluss Peene verbindet den nordöstlichen Teil der Mecklenburger Seenplatte mit der Ostsee. Zwischen dem Kummerower See und dem Stettiner Haff schlängelt sich die Peene fast 100 Kilometer mit sehr geringem Gefälle durch das einzige naturbelassene Flusstal Mitteleuropas. Die Lage an der Peene macht die Stadt Anklam auch für touristische Ausflüge interessant. Kanu- und Schiffsausflüge in Richtung Peenestrom und Stettiner Haff ebenso wie peeneaufwärts in die Mecklenburger Seenplatte gehören zu den schönsten Naturerlebnissen. Hier können seltene Tiere und Pflanzen erlebt werden, wie Biber, Seeadler, Fischotter oder mehrere Orchideenarten. Unweit von Anklam kündet unmittelbar an der Peene das Alte Lager Menzlin als ehemalige große Handelssiedlung von den regen Kontakten der Wikinger, der Slawen und der deutschen Siedler. Eine Schiffssetzung aus der Wikingerzeit gehört zu den Attraktionen dieses Ortes, der auch mit dem Boot von der Peene aus angelaufen werden kann.
In und um Anklam stehen Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen als Unterkünfte für den Urlaub unweit der ostsee zur Verfügung.

Sehenswürdigkeiten in Vorpommern

Hansestadt Anklam (Quelle: Geobasisdaten siehe Impressum)Foto: Hennig/Lilienthal-Museum

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