Bad Doberan

Bad Doberaner Münster (Foto: Martin Heider/Münsterverwaltung) Bad Doberaner Münster (Foto: Martin Heider/Münsterverwaltung)

Stadt mit Geschichte
Die Stadt Bad Doberan liegt wenige Kilometer von der Ostseeküste entfernt zwischen den Städten Rostock und Wismar. Die heutige Stadt Bad Doberan verdankt ihre Gründung im 12. Jahrhundert neben slawischen Siedlern vor allem dem Bau eines Zisterzienserklosters. Der Name Doberan geht auf die slawische Bezeichnung für „gut“ (dobry) zurück. Diesen Ruf sollen der Sage nach zwei Schwäne ausgestoßen haben, als sie von einem Hirsch aufgeschreckt wurden. Beide Tiere finden sich heute im Wappen der Stadt Bad Doberan. Die ehemalige Klosterkirche, das Doberaner Münster, bildet noch heute das Wahrzeichen der Stadt. Lange war die Geschichte der Stadt mit dem wohlhabenden Kloster verbunden, welches zu den mächtigsten in Norddeutschland gehörte. Das gegenwärtige Stadtbild des Moorbades ist jedoch eng mit der Entstehung des nur sechs Kilometer entfernten ältesten deutschen Seebades Heiligendamm 1793 verbunden. Der Initiator des Seebades, Herzog Friedrich Franz von Mecklenburg-Schwerin, machte die Stadt Doberan zu seinem Erholungs- und Vergnügungsort, mit Spielbank und der ältesten Pferderennbahn Deutschlands, die bereits 1822 eingeweiht wurde.

Attraktionen der Stadt
Aus der Zeit als herzoglicher Residenzstadt stammt die Bebauung des Stadtzentrums, des sogenannten Kamps, mit mehreren architektonisch wertvollen Gebäuden, die seit 1990 detailgetreu rekonstruiert wurden. Über die Geschichte der Stadt informiert das 2004 neu eröffnete Stadt- und Bädermuseum im Möckelhaus unweit des Münsters. Das imposante Doberaner Münster wird mit Recht als „Perle der Backsteingotik“ bezeichnet. Es ist auch Grablege mecklenburgischer Herzöge. Mit zahlreichen künstlerisch und historisch wertvollen Einrichtungen sowie einem anspruchsvollen Veranstaltungsprogramm zieht es jährlich tausende Besucher an. An der Stelle der 1822 an der Straße in Richtung Heiligendamm eröffneten ältesten deutschen Pferderennbahn, die 1961 umgepflügt wurde, entstand 1993 die Ostseerennbahn. Sie ist seitdem fester Bestandteil des deutschen Pferderennbetriebs. Zu Ehren des Schriftstellers Ehm Welk (1884-1966, bekannt vor allem durch „Die Heiden von Kummerow“), der in Bad Doberan seine letzten 16 Lebensjahre verbrachte, wurde 1979 das Ehm-Welk-Haus als kulturelle Begegnungsstätte eingerichtet. So gar nicht in die eher ehrwürdige Tradition von Bad Doberan passt die jährlich im August stattfindende „Zappanale“, auf der Anhänger des Sängers Frank Zappa aus aller Welt ihrem Idol huldigen.

Bad Doberan als Kurort
Bereits 1822 wurde in Doberan mit dem Stahlbad die Grundlage für den späteren Kurbetrieb errichtet, dessen Schwerpunkt sich später auf Moorbad verlagerte. Das dazu nötige Moor wurde in der nahe gelegenen Conventer Niederung gewonnen. Das historische Gebäude sucht eine neue Nutzung, es wurde 1996 durch eine neu erbaute Rehaklinik ersetzt, die die Kurorttradition von Bad Doberan fortsetzt. Bezug zur Rolle Bad Doberans für die Entwicklung des Bäderwesens im Ortsteil Heiligendamm hat auch die Kleinbahn „Molli“, die vom Bahnhof Bad Doberan mitten durch die Stadt nach Heiligendamm und weiter ins Ostseebad Kühlungsborn fährt. Auch in Bad Doberan selbst haben sich einige Hotels angesiedelt, die einen anspruchsvollen Urlaub an der Ostsee ermöglichen.

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Sehenswürdigkeiten in Mecklenburg.

Bad Doberan (Quelle: Geobasisdaten siehe Impressum)


Foto: Martin Heider/Münsterverwaltung

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