Gollnow entdecken: Stadtgeschichte, Ina und Natur
Unterkünfte in Gollnow
Gollnow verbindet Stadtgeschichte mit der Flusslandschaft der Ina und verschiedenen Möglichkeiten, die Umgebung zu Fuß oder mit dem Rad zu erkunden. Wer bei der Reiseplanung historische Bauwerke, Naturgebiete oder längere Strecken in den Mittelpunkt stellen möchte, findet hier unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Die Ina fließt sowohl durch die Gemeinde Goleniów als auch durch die Stadt Goleniów.
Kościół św. Katarzyny w Goleniowie
Foto: Remigiusz Józefowicz via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.5 pl
Stadtgeschichte an der Ina
Ein markantes Bauwerk ist die Brama Wolińska, auch Brama Chrobrego genannt: ein im 14. Jahrhundert im gotischen Stil errichtetes Wehrtor mit sechs Geschossen und einer Höhe von 26 Metern. Im Durchgang befindet sich das Centrum Informacji Turystycznej. Es informiert über touristische Infrastruktur, Agrotourismus und Tourismus, interessante Orte in Stadt und Region, Fahrradrouten sowie Kultur- und Sportveranstaltungen.
Von der mittelalterlichen Stadtmauer Goleniów sind bedeutende Abschnitte erhalten. Der interessanteste und am besten erhaltene Teil liegt im Südwesten der Altstadt an der Ina. Ebenfalls am Fluss befindet sich die Goleniowska Aleja Legend, eine 2013 renovierte Uferpromenade mit Granitskulpturen zu örtlichen Legenden. Sie verbindet damit einen konkreten Bezug zur Ina mit Motiven aus der lokalen Überlieferung.
Ein weiteres historisches Gebäude ist der Spichlerz. Das freistehende, dreigeschossige Gebäude mit ausgebautem Dachgeschoss wurde 1749 errichtet. Es steht parallel zur Ina und etwa 12 Meter vom Ufer entfernt. Twierdza Design wiederum ist ein historisches Industrieobjekt, das aus einem Eisenbahn-Wasserturm hervorgegangen ist. Dieser wurde 2019 bis 2020 renoviert; das Objekt wird für soziale Organisationen genutzt.
Schutzgebiete und Wege
Auch die Naturgebiete bieten unterschiedliche Schwerpunkte. Das Naturschutzgebiet Wilcze Uroczysko umfasst knapp 63 Hektar und erstreckt sich über die Gemeinden Goleniów und Stepnica. Geschützt werden dort ein Sumpfgebiet und wertvolle Auwälder; das Gebiet dient außerdem als Rückzugsraum für Seeadler. Das 1973 eingerichtete Naturschutzgebiet Uroczysko Święta ist mit 9,5 Hektar kleiner. Es liegt im Forstbezirk Goleniów und schützt als floristisches Reservat einen Teil eines Laubwaldbestands.
Für eine Erkundung zu Fuß führt der Miejski Szlak Turystyczny in Goleniów zu Baudenkmälern und interessanten Orten; seine Kennzeichnung besteht aus sogenannten blauen Fußspuren. Der grüne PTTK-Wanderweg Szlak Borów Goleniowskich ist 17,1 Kilometer lang, gut markiert und besonders für Wanderer und Radfahrer empfohlen. Er verläuft zwischen Krzewno, Łęsko, Pucko und Kliniska Wielkie.
Für Radreisen gibt es außerdem einen 45 Kilometer langen grünen Radweg. Seine Strecke verläuft durch Goleniów, Żdzary, Łaniego, Krępsko, Miękowo, Żółwią Błoć, Niewiadowo, Glewice, Stacja PKP Mosty, Burowo und Mosty. Ein weiterer, 13 Kilometer langer sentimentaler Radweg führt durch Borzysławiec, Lubczyna, Czarna Łąka, Pucice und Rurzyca. Die beschriebenen Wege unterscheiden sich in Länge und Verlauf; wählen Sie daher nach der Strecke und den Orten, die Sie in Ihre Radplanung aufnehmen möchten.
Wasserinteresse und weitere Ortsseiten
In Lubczyna befindet sich die Przystań Jachtowa, die Wassertourismus bietet. Sie verfügt über drei Hafenbecken mit Platz für etwa 35 Binnenyachten und 15 Seeyachten. Die ungefähren Kapazitätsangaben und die Unterscheidung zwischen Binnen- und Seeyachten geben einen konkreten Eindruck von der Ausrichtung des Hafens.
Für die weitere Ortsorientierung können Sie auch die Seiten zu Kliniska Małe, Maszewo, Żarnówko, Babigoszcz, Wyszomierz, Miodowice, Stepniczka, Budzieszowce, Długołęka, Przybiernów, Maciejewo, Załom, Dąbrowica, Goleniów, Nowogard und Łęgno aufrufen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Westpommern.