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Weitenhagen: Waldwege und Dorfgeschichte

Unterkünfte in Weitenhagen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Weitenhagen verbindet Wege durch Wald und Landschaft mit einer Dorfkirche, deren Geschichte bis ins Mittelalter zurückreicht. Für die Reiseplanung bieten sich damit unterschiedliche Schwerpunkte: Sie können Wander- und Joggingstrecken in den Blick nehmen oder sich mit der Dorfkirche und weiteren historischen Spuren beschäftigen. Bei der Reiseplanung können Sie Spaziergänge ebenso in den Blick nehmen wie eine winterliche Rodelpartie.

File:Kirche Weitenhagen und Glockenstuhl Panorama.jpg File:Kirche Weitenhagen und Glockenstuhl Panorama.jpg Foto: Jojoo64 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Wald und Wege rund um Weitenhagen

Der Potthäger Wald bedeckt den südlichen Teil der Gemeinde. Das zusammenhängende Waldgebiet umfasst insgesamt über 1.000 Hektar und schließt Moore und Wiesen ein; Flora und Fauna zeichnen sich durch Artenreichtum aus. Im Wald gibt es ein Netz von Wanderwegen. Karten zum Verlauf befinden sich am Anfang des Guester Weges, an der Kreuzung zwischen Pott und Weitenhagen. Wer dort seine Wanderung ausrichten möchte, kann sich zunächst anhand dieser Karten orientieren.

Eine andere markante Strecke ist der Kleinbahndamm. Er durchquert die Gemeinde aus Richtung Greifswald über Klein Schönwalde und Weitenhagen, führt südlich an Potthagen vorbei und weiter bis nach Grubenhagen. Heute wird der Damm viel zum Wandern und Joggen genutzt. Ungefähr auf halbem Weg zwischen Weitenhagen und Grubenhagen führt er an der Tonkuhle vorbei, einem beliebten Rastplatz bei Spaziergängen und Wanderungen.

Auch die Geschichte der Landschaft lässt sich an Wegen ablesen. Nordöstlich der Tonkuhle ist der historische Lorendamm noch zu erkennen. Über ihn wurde Ton zur Ziegelei nach Helmshagen gebracht. Die Tonkuhle und der Lorendamm stehen damit für zwei unterschiedliche Bezüge zum Ort: Der eine ist als Rastplatz bei heutigen Spaziergängen bekannt, der andere erinnert an den früheren Tontransport.

Dorfkirche und historische Spuren

Die Dorfkirche in Weitenhagen wird bereits 1280 erwähnt. Seit 1968 bildet sie die geistliche Mitte des Hauses der Stille. An der Kirche fallen auch konkrete bauliche und historische Details auf: Ihr Backsteinportal aus dem 15. Jahrhundert besitzt eine korbbogige Durchfahrt und Kreisblenden. Auf dem Kirchhof befinden sich drei Brigittenkreuze, die an Birgitta von Schweden erinnern sollen. Zusammen mit dem Küsterhaus ergeben diese Orte einen kulturellen Schwerpunkt neben den Wegen durch die Landschaft.

Das Küsterhaus wurde 1795 errichtet und zählt zusammen mit der Weitenhagener Kirche zu den historischen Sehenswürdigkeiten des Ortes. Das Haus der Stille lädt in Weitenhagen in die Kirche und auf das Gelände ein.

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Schwedenschanze zu verschiedenen Jahreszeiten

Die Schwedenschanze ist das ganze Jahr über ein beliebtes Ziel der Waldströper; dort kann man Höhlen bauen und herumtollen. Im Winter laden die Hügel zwischen Buchen und Fichten zu einer Rodelpartie ein. Diese jahreszeitliche Variante ergänzt die Wander- und Joggingmöglichkeiten um ein konkretes Wintererlebnis, ohne dass sich der Besuch auf eine einzige Saison beschränkt.

Auch die Geschichte der Kleinbahn ist mit Ausflügen in die Umgebung verbunden: Nach ihrer Inbetriebnahme nutzten viele Greifswalder die Bahn für Fahrten in die Gemeinde Weitenhagen. Von dort gingen sie an der Schwedenschanze vorbei zum Söllkensee. Diese frühere Ausflugsverbindung gehört zur Ortsgeschichte; sie ist von den heutigen Möglichkeiten am Kleinbahndamm zu unterscheiden.

Weitere Ortsseiten: Levenhagen, Neuenkirchen, Hinrichshagen, Dargelin, Dersekow, Behrenhoff, Diedrichshagen und Wackerow.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Landhagen.

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