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Hinrichshagen – ländlicher Ort mit Radweg und Geschichte

Unterkünfte in Hinrichshagen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hinrichshagen ist ländlich geprägt und liegt zwischen Feldern und Wiesen direkt vor den Toren Greifswalds. Ein Radweg entlang der L 261 und eine vielschichtige Siedlungsgeschichte geben dem Ort ein konkretes Profil. Wer Hinrichshagen als Reiseziel betrachtet, kann sich daher an zwei unterschiedlichen Seiten orientieren: an der Landschaft und am Radfahren ebenso wie an den historischen Veränderungen des Ortes.

Radweg zwischen Dersekow und Hinrichshagen

Zwischen Dersekow und Hinrichshagen verläuft entlang der L 261 ein asphaltierter Radweg. Er ist 3,4 Kilometer lang und 2,50 Meter breit. In Dersekow und in Hinrichshagen Hof 1 bindet der Weg an vorhandene Radverkehrsanlagen an. Damit sind Verlauf, Belag und Maße der Verbindung klar benannt; die Länge lässt sich bei der Tagesplanung als Streckenangabe berücksichtigen.

Der Radweg bietet insbesondere Schülerinnen und Schülern einen sicheren Weg mit dem Fahrrad. Sein Ende liegt südlich der Ortslage Hinrichshagen Hof 1, an der Einmündung der Greifswalder Straße in die L 261. Diese Lage des Endpunkts ist hilfreich, um den beschriebenen Verlauf einzuordnen: Der Weg endet nicht im Ortskern, sondern an dieser konkreten Einmündung.

Ländliche Umgebung und Siedlungsgeschichte

Die Umgebung von Hinrichshagen ist landwirtschaftlich geprägt und wird von Feldern und Wiesen bestimmt. Hinrichshagen ist zugleich ruhig und naturnah. Diese ländliche Prägung ergänzt den Radweg um einen anderen Blick auf das Reiseziel: Neben der Strecke selbst gehört auch das Umfeld zum Charakter Hinrichshagens.

Die Geschichte der Siedlung reicht bis ins Mittelalter zurück. Hinrichshagen wurde 1248 erstmals urkundlich erwähnt, damals unter dem Namen „Henrikeshaghen“. Die Siedlung entstand durch Rodung und Trockenlegung von Wäldern und Sumpfgebieten nördlich und südlich des Rycks. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts befanden sich diese Gebiete im Besitz des Klosters Eldena.

Eine spätere Station in der Ortsgeschichte folgte 1668: In diesem Jahr ging Hinrichshagen in den Besitz der Universität Greifswald über. Die Entwicklung des Ortes lässt sich so anhand verschiedener Zeitpunkte betrachten – von den Landschaftsveränderungen bei der Siedlungsentstehung über die erste urkundliche Erwähnung bis zum späteren Wechsel des Besitzes.

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Vom Freischulzenhof zu drei Siedlungen

1932 wurde der Freischulzenhof in Hinrichshagen aufgesiedelt und in 32 Rentengüter aufgeteilt. Diese Rentengüter bildeten die Grundlage für die Chausseesiedlung, die Heimsiedlung und die Feldsiedlung.

Die Siedlungsstruktur Hinrichshagens hat sich bis heute nahezu unverändert erhalten. Dieser Zug ergänzt die historischen Daten um einen Bezug zur Gegenwart: Die genannten Veränderungen gehören zur Geschichte des Ortes, während seine überlieferte Siedlungsstruktur weiterhin nahezu unverändert besteht.

Historische Nutzungen des Gutshauses

Auch das Gutshaus gehört zu den historischen Stationen Hinrichshagens. Während der Zeit des Nationalsozialismus diente es als Reichswerkschule und Landjahrlager. 1965 wurde im ehemaligen Gutshaus ein Evangelisches Kinderheim eröffnet.

Für die Orientierung vor Ort stehen damit unterschiedliche Themen im Vordergrund: die landwirtschaftlich geprägte Umgebung, der Radweg zwischen Dersekow und Hinrichshagen sowie die Ortsgeschichte vom frühen 13. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert. Wer nach einem Hotel in Hinrichshagen sucht, kann den ländlichen Ortscharakter und diese historischen Bezüge als Teil der eigenen Zielortwahl berücksichtigen.

Weitere Orte derselben übergeordneten Auswahl sind Behrenhoff, Diedrichshagen, Dersekow, Dargelin, Levenhagen, Mesekenhagen, Weitenhagen und Wackerow.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Landhagen.

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