Timrå zwischen Küstendelta, Natur und Industriegeschichte
Unterkünfte in Timrå
Das Indalsälvens delta in Timrå ist Schwedens größtes Küstendelta. Ein südlicher Teil des Deltas ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Im Naturschutzgebiet gibt es eine 3 Kilometer lange Rundwanderung.
File:Timrå kommun - Åstön.jpeg
Foto: Louise_Fritiofsson_Wollgård via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Weitere Ortsziele derselben Ebene sind Ljustorp, Kramfors, Örnsköldsvik, Alnö, Ånge und Bonässund.
Natur und Wege
Vom Parkplatz des Naturschutzgebiets Indalsälvens delta führt ein 1,5 Kilometer langer, barrierearmer Weg über zwei Hängebrücken nach Smackgrundet. Smackgrundet ist im Gebiet von Timrå als Meeresbadestelle ausgewiesen. Das Delta eignet sich zur Vogelbeobachtung: Hier brüten unter anderem Küstenseeschwalben, Rohrammern, Rosenfinken und mehrere Sängerarten, während im Frühjahr und Herbst viele Zugvögel rasten.
Das Naturschutzgebiet Åstön bewahrt eine etwa 15 Kilometer lange, ungewöhnlich ununterbrochene Küstenstrecke. Die früheren Militärstraßen auf Åstön eignen sich zum Wandern und Radfahren, auch mit einem Kinderwagen. Im Naturschutzgebiet Fågelsången gibt es Wege, Stege und Übergänge über Zäune für Spaziergänge; das Gebiet umfasst Laubwald, Meeresstrand, kleine Felder und Bereiche mit beweidetem Naturweideland.
Die Strandpromenaden in Söråker sind etwa 3 Kilometer lange, beleuchtete Geh- und Radwege am Meer. Im Gebiet Y:et am Indalsälvens delta gibt es einen Spielplatz, Grünflächen für Picknicks, einen Grillplatz, eine Toilette sowie Stellplätze für Wohnwagen und Wohnmobile.
Unterschiedliche Weglängen geben Ihnen eine nüchterne Vergleichsgröße für die Tagesplanung.
Orientierung vor Ort
Das Naturschutzgebiet Indalsälvens delta ist von der E4 zwischen Sörberge und Söråker aus gut ausgeschildert. Die Bushaltestelle Deltavägen E4 liegt etwa 600 Meter vom Parkplatz des Naturschutzgebiets entfernt.
Geschichte und Kultur
Lögdö Bruk ist seit 2004 ein kommunales Kulturreservat. Die weitgehend erhaltene Eisenwerksumgebung umfasst das Gelände um die Gebäude und den alten Hochofen. Das Eisenwerk war von 1685 bis 1878 in Betrieb; zu den erhaltenen Gebäuden gehören unter anderem eine Kapelle, ein Herrenhaus, eine Scheune und ein Backhaus.
Bei Lögdö Bruk stehen 300 bis 400 Jahre alte Kiefern, an denen Spuren des seltenen Käfers Reliktbock zu sehen sind. Die Industriegeschichte von Vivstavarv begann 1797 mit einer Schiffswerft und umfasste später ein Dampfsägewerk, eine Zellstofffabrik und eine Papierfabrik bis 2007.
Vivstavarvs kapell wurde 1891 als Spritzenhaus, also als damalige Feuerwache, errichtet und 1959 in eine Kapelle umgebaut. Im Sommer ist die Kapelle über die Sommarkyrkan für Besucher zugänglich.
Neben der Timrå kyrka wurden eisenzeitliche Gräber sowie ein Kammergrab aus dem 4. oder 5. Jahrhundert gefunden. Die heutige Timrå kyrka wurde 1796 eingeweiht und steht an einem Ort, an dem sich zuvor mittelalterliche Kirchen aus dem 15. und 13. Jahrhundert befanden.
In Skeppshamn gibt es eine Museumsstube, die zeigt, wie Fischer lebten, sowie ein Hering- und Robbenmuseum.
Sport und Bewegung
Die SCA Arena ist die Heimspielstätte von Timrå IK, mit Bus, Auto und Taxi erreichbar; dort können Besucher Eishockeyspiele besuchen. Die Timrå simhall verfügt über Bahnen für das Schwimmtraining, ein Kinderbecken und einen Ruhebereich. Außerdem bietet sie Babyschwimmen mit ausgebildeten Kursleitern an.
Auf Riibygård in Bergeforsen werden Ausritte, Reitschulaktivitäten und Reitlager mit Islandpferden angeboten. In Lögdö vildmark gibt es Möglichkeiten zum Angeln, Wandern und Paddeln.
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