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Söderfors: Ankerschmieden, Tempel und Engelska Parken

Unterkünfte in Söderfors

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Geschichte des Eisenwerks, historische Bauten und der Engelska Parken am Dalälven geben Söderfors mehrere konkrete Anknüpfungspunkte. Wer sich für Industriekultur interessiert, kann bei den Ankerschmieden ansetzen; Architektur- und Sozialgeschichte zeigen sich in weiteren Bauwerken. Der Park ergänzt diese Themen mit geschwungenen Wegen am Fluss und einer Runde mit Brücken und Ausblicken. Damit stehen für die Ortsentdeckung sowohl historische Fragen als auch eine kurze Gehstrecke zur Auswahl.

File:Tempel engelska parken Söderfors March 2026 03.jpg File:Tempel engelska parken Söderfors March 2026 03.jpg Foto: ArildV via Wikimedia Commons, CC-BY-SA-4.0

Wege im Engelska Parken

Im Engelska Parken verlaufen geschwungene Wege am Dalälven entlang. Ein Rundweg ist einen Kilometer lang und bietet schöne Brücken sowie Ausblicke über den Fluss. Mit einem Kilometer ist die Runde eine kurze Gehoption. Wenn Sie eine fest umrissene Gehstrecke bevorzugen, können Sie sich an ihr orientieren; die geschwungenen Wege bieten einen anderen Ansatz für einen Spaziergang am Fluss.

Ankerschmieden und Baugeschichte

Die industrielle Geschichte wird an einer erhaltenen Werkstatt besonders greifbar. Söderfors bruk wurde 1676 gegründet, um Anker für die Flotte zu schmieden. Die kleinere der beiden erhaltenen Ankerschmieden wurde 1786 aus Schlackenstein errichtet; bis 1883 wurde dort Ankerschmiedekunst betrieben. Heute dient diese kleinere Schmiede als Museum. Gründungszweck, Baujahr und Betriebsende markieren unterschiedliche Stationen: den Auftrag für die Flotte, den Werkstattbau und das Ende der dortigen Schmiedearbeit. Der Museumsstatus gibt dem erhaltenen Gebäude zugleich eine heutige kulturelle Rolle.

Der griechische Tempel im Engelska Parken eröffnet einen anderen Blick auf Söderfors. Er wurde nach dem Vorbild des Theseus-Tempels in Athen errichtet und 1797 fertiggestellt. Söderfors bruk erhielt ab etwa 1750 eine groß angelegte Gesamtplanung, die verwirklicht wurde. Die beiden Angaben zeigen unterschiedliche Maßstäbe der Baugeschichte: Die Planung betrifft das Werk als Ganzes, der Tempel einen einzelnen Bau mit einem benannten architektonischen Vorbild. So lassen sich die Entwicklung des Eisenwerks und die Gestaltung eines einzelnen Gebäudes als eigene Themen betrachten.

Wohnen und Ortsgeschichte

Die weiß gekalkten Schmiedearbeiterwohnungen von Söderfors bruk wurden zwischen 1750 und 1780 errichtet. Das Änkehuset wurde 1776 auf Initiative von Anna Johanna Grill d. ä. erbaut, um die Wohnsituation der Witwen des Eisenwerks zu verbessern. Diese Bauwerke führen von der Produktion zur Geschichte des Wohnens und zu sozialen Fragen rund um die Arbeit. Die Arbeiterwohnungen stehen als Wohnform neben den Schmieden; beim Änkehuset gehört der Zweck ausdrücklich zur Geschichte des Hauses. Wer sich für die Lebensverhältnisse rund um die Produktion interessiert, erhält so einen Zugang jenseits des Schmiedehandwerks.

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Auch die Söderfors hembygdsgård bietet einen Zugang zur Ortsgeschichte: Sie ist ein lebendiges Museum, in dem Teile der Geschichte Söderfors besichtigt und erlebt werden können. Die Söderfors Hembygdsförening hat zudem eine Schmiedearbeiterwohnung für öffentliche Besichtigungen eingerichtet. Wenn Sie eine Innenbesichtigung planen, lohnt es sich, die aktuellen Besuchsmöglichkeiten vorab zu prüfen.

Für Ihre Reiseplanung stehen damit zwei unterschiedliche Schwerpunkte zur Wahl: eine kurze Runde im Engelska Parken oder die Geschichte des Eisenwerks, die sich an Schmieden, Tempel und Wohnhäusern erschließt. Bei der Wahl einer Unterkunft können Sie überlegen, welche dieser Seiten Söderfors für Ihren Aufenthalt prägen soll.

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