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Löcknitz – am See und auf historischen Spuren

Unterkünfte in Löcknitz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Der Löcknitzer See verbindet Badeangebote mit Wegen durch die Landschaft und historischen Zielen. Er umfasst 56,5 ha. Wenn Sie Ihre Reise gern am Wasser ausrichten, finden Sie hier ebenso Anknüpfungspunkte wie für Spaziergänge und die Beschäftigung mit der Geschichte des Ortes.

File:Schälchenstein bei Löcknitz - 2020-04-26.jpg File:Schälchenstein bei Löcknitz - 2020-04-26.jpg Foto: Botaurus stellaris via Wikimedia Commons, Public domain

See, Badeanstalt und Wege

Ein Wanderweg führt rund um den etwa 56,5 ha großen Löcknitzer See. Am Nordufer ist über einen Weg das Naturdenkmal „1000-jährige Eiche“ am Rötberg zu erreichen. Schon der Name weist auf ein besonderes Naturziel hin; es handelt sich um eine als Naturdenkmal bezeichnete Eiche. Wer sich für historische Spuren in der Landschaft interessiert, findet südlich des Wanderwegs einen Burgwall. Der Weg führt dorthin; errichtet wurde der Wall von den Slawen zwischen dem 5. und dem 12. Jahrhundert.

In der Badeanstalt am See können Boote und Wassertreter ausgeliehen werden. Stege und ein Sprungturm gehören ebenfalls zur Ausstattung. Von Mai bis September wird die Badeanstalt in der Saison durch einen Bademeister betreut. Damit stehen für die Zeit am See sowohl Bewegung auf dem Wasser als auch Badeangebote zur Auswahl. Das Freibad am Löcknitzer See verfügt außerdem über einen Mehrgenerationenspielplatz, der einen weiteren Akzent für Besucher mit unterschiedlichen Interessen setzt.

Burg Löcknitz und Ortsgeschichte

Die Spuren der alten Burg Löcknitz reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Der rekonstruierte und sanierte Burgturm ist wieder begehbar und aus Backsteinen gemauert. Eine Treppe, die in die meterdicken Mauern eingelassen ist, führt im Turm nach oben. Von der Aussichtsplattform reicht der Blick über Löcknitz und das Randowtal. Unter dem Burgfried befinden sich sechs Kellerräume – ein weiterer Teil der Anlage, der die bauliche Geschichte der Burg anschaulich macht.

Im Burghof und in den Gemäuern der Burg finden regelmäßig Veranstaltungen und neue Projekte statt. Dazu gehören Märkte, ein Open-Air-Konzert und das mittelalterliche Burgfest. Diese Veranstaltungsformen geben der Burg neben ihrer historischen Bedeutung auch eine Rolle als Ort gemeinschaftlicher Aktivitäten; konkrete Termine für Ihre Reise sollten Sie gesondert berücksichtigen.

Ein weiteres historisches Ziel ist die Gorkower Schmiede in Gorkow, einem Ortsteil von Löcknitz. Sie wurde 1865 erbaut und 1999 aufwändig saniert. Der Radweg Löcknitz–Dorothenwalde–Rothenklempenow verläuft unmittelbar an der Schmiede vorbei. An der Schmiede können Grillabende am offenen Feuer veranstaltet werden. So lässt sich die Geschichte des Handwerks mit einer Radroute verbinden, ohne dass dafür eine bestimmte Rundtour vorausgesetzt wird.

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Anreise und weitere Orientierung

Löcknitz ist durch die Bahnstrecke Hamburg–Rostock–Stettin verkehrsmäßig angebunden. Für die Straßenanbindung sind die A 11 zwischen Berlin und Stettin, die A 20 zwischen Lübeck und Stettin sowie die B 104 relevant. Die B 104 zählt zu den Hauptverkehrsadern von und nach Polen. Diese Verbindungen können Ihnen bei der grundsätzlichen Entscheidung helfen, ob Sie Ihre Reise mit Bahn oder über das Straßennetz planen; konkrete Verbindungen und Fahrzeiten hängen von Ihrer jeweiligen Reise ab.

Auch eine Sage gehört zur Überlieferung der Gegend: Der Abfluss des Leichensees zur Randow wird im Volksmund „Totengraben“ genannt. Die dazugehörige Sage war bereits 1887 bekannt und besteht noch heute in der Gegend. Zusammen mit See, Burg und Schmiede eröffnet sie einen weiteren Zugang zu Löcknitz – neben Naturerlebnissen also auch über die Geschichten und historischen Spuren des Ortes.

Weitere Ortsseiten: Ramin, Boock, Bergholz, Rothenklempenow, Grambow, Krackow, Penkun und Plöwen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Löcknitz-Penkun.

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