Ramin – Dorfgeschichte und Feldsteinkirche
Unterkünfte in Ramin
Ramin verbindet ein denkmalgeschütztes Dorfstraßenbild mit einer Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert und einem Rastwanderplatz für Touristen des Oder-Neiße-Radweges. Wer bei einem Aufenthalt ländliche Baukultur und einen kulturellen Ortsbesuch verbinden möchte, findet hier mehrere konkrete Anknüpfungspunkte. Straße, Hof, Kirche und Heimatstube setzen unterschiedliche Schwerpunkte und geben einen Einblick in das bauliche und frühere handwerkliche Leben des Dorfes.
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Foto: Mr. Pommeroy via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Dorfstraße und Dreiseitenhof
Die denkmalgeschützte Dorfstraße ist ein prägendes Merkmal Ramins. An ihr liegt der Dreiseitenhof „Raminorca“, der liebevoll saniert wurde und als sehenswert empfohlen wird. Damit lässt sich die Straße nicht nur als Teil des Ortsbildes wahrnehmen: Der Hof ist ein konkretes Beispiel für die historische Bebauung, die hier erhalten und saniert wurde. Wer sich für ländliche Bauformen interessiert, kann diesen Eindruck mit einem Blick auf die Dorfkirche ergänzen. Die beiden Bauwerke stehen für unterschiedliche Aspekte des Ortsbildes; eine bestimmte Besichtigungsfolge ergibt sich daraus nicht.
Feldsteinkirche und Kirchhofsportal
Im Dorf entstand im 13. Jahrhundert eine frühgotische evangelische Feldsteinkirche, die detailgetreu saniert wurde. Zu ihren markanten Baumerkmalen gehören der quadratische Giebelturm und die achteckige Glockenhaube. Auch das Kirchhofsportal bietet konkrete architektonische Details: Es besteht aus Findlingen und Ziegeln alten Formats, wird von zwei Ecktürmchen geprägt und hat eine flachbogig geschlossene Durchfahrt. Wer historische Kirchenbaukunst betrachtet, kann so neben dem Feldsteinbau auch die Gestaltung des Eingangs und die unterschiedlichen Formen am Turm wahrnehmen.
Heimatstube und Handwerkerleben
Die Raminer Heimatstube informiert über das frühere Handwerkerleben des Ortes. Sie ergänzt den Blick auf die Gebäude um ein Thema aus der Alltagsgeschichte: Nicht allein Bauformen, sondern auch die frühere Arbeit im Dorf steht hier im Mittelpunkt. Für Besuche sind mittwochs die Zeitfenster 08:00–12:00 Uhr und 13:00–16:00 Uhr vorgesehen. Weitere Besichtigungstermine können unter 039749/2550 oder 039749/20307 vereinbart werden. Wenn die Heimatstube einen Schwerpunkt Ihres Besuchs bilden soll, können Sie diese Zeiten und die Möglichkeit zur Terminvereinbarung bei Ihrer Planung berücksichtigen.
Rastplatz und Route durch Ramin
Seit dem Jahr 2000 gibt es in Ramin einen neu angelegten Rastwanderplatz, der den Touristen des Oder-Neiße-Radweges Erholung und Entspannung bietet. Für Reisende, die auf dem Radweg unterwegs sind, ist damit ein eigener Rastpunkt im Ort beschrieben. Daneben führt die Route 10 „Östlich des Randowbruchs“ in ihrer Streckenfolge über Ramin. Diese Routeninformation ergänzt die kulturellen Anlaufpunkte um einen weiteren Bezug für die Reiseplanung. Schloss und Park gehören ebenfalls zum Ort; sie werden privat genutzt.
Übernachtungen sind in Ramin möglich.
In der Ortsauswahl finden Sie außerdem Löcknitz, Boock, Glasow, Rossow, Rothenklempenow, Plöwen, Penkun und Nadrensee.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Löcknitz-Penkun.