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Iide: Natur, Fotografie und Geschichte entdecken

Unterkünfte in Iide

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Iide spricht vor allem Reisende an, die Naturerlebnis und dokumentierte Kulturgeschichte verbinden möchten. Der Viieristi Educational Trail führt über bewaldete Dünen und durch alten Naturwald. Zu seinen Stationen zählen die Viieristi-Hügel, der Koltse-See, ein alter Bahndamm und die Kõrgema-Quelle. Die Gehzeit liegt bei etwa 30 bis 50 Minuten.

Natur zwischen Schutzgebieten und Sõrve-Kap

Das Siplase Nature Reserve liegt im Dorf Iide und umfasst 206,7 Hektar. Zu den Arten, deren Schutz dort vorgesehen ist, gehört Gymnadenia conopsea. Der Viieristi Educational Trail stellt außerdem das geschützte Viieristi Nature Reserve auf der Sõrve-Hochfläche vor. Am Trail stehen Wegstationen und Schutzgebiete im Vordergrund, an der Spitze des Sõrve-Kaps die Vogelbeobachtung.

In der näheren Umgebung von Iide liegt die Spitze des Sõrve-Kaps am südlichen Ende der Sõrve-Halbinsel. Sie eignet sich zur Vogelbeobachtung. Ein weiterer markanter Orientierungspunkt ist der Sõrve Lighthouse: Er ist 52 Meter hoch und gilt als höchster Leuchtturm an der Ostsee. Für 2026 galt dort eine tägliche Öffnungszeit vom 18. Mai bis 6. September von 10:00 bis 19:00 Uhr. Der Leuchtturm von Sõrve wurde 2018 für Besucher geöffnet.

Fotografie im Carl Osvald Bulla Museum

In Iide befindet sich das Carl Osvald Bulla Museum. Es liegt in einem 1910 erbauten Herrenhaus mit Turm. Gezeigt werden Kopien von Fotografien, die mehr als hundert Jahre alt sind; darunter befinden sich Szenen aus dem Leben am Zarenhof. Carl Osvald Bulla arbeitete zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Fotograf in Sankt Petersburg. Das Museum verbindet damit einen konkreten Ort mit Fotografien und einer Biografie, die über die lokale Geschichte hinausweist.

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Für 2026 ist das Carl Osvald Bulla Museum vom 10. Juni bis 12. September mittwochs bis samstags von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Bei den Öffnungstagen unterscheiden sich die beiden Ziele: Das Museum öffnet mittwochs bis samstags, der Leuchtturm täglich.

Historische Zeugnisse in Iide

Der Torgu Cemetery in Iide ist ein staatlich geschütztes historisches Denkmal mit der Registriernummer 4170. Zur Geschichte des Ortes gehört außerdem die Torgu Apostle John Church, die als orthodoxe Kirche in Iide bezeichnet wird. Sie war eine kreuzförmige Kalksteinkirche mit fünf Türmen und fünf Kuppeln. Die aus Kalkstein errichtete Kirche wurde am 1. September 1873 zu Ehren des Apostels Johannes geweiht und in den Kämpfen von 1944 zerstört. In Iide gehören damit sowohl der geschützte Torgu Cemetery als auch die zerstörte Torgu Apostle John Church zur Ortsgeschichte.

Wenn Sie eine Unterkunft in Iide suchen, können Sie die Schwerpunkte Natur, Fotografie und Ortsgeschichte bereits anhand dieser dokumentierten Ziele unterscheiden. Für die weitere Orientierung im selben übergeordneten Zielbereich können Sie außerdem Kargi (Kargi), Ohessaare (Ohessaare), Lõupõllu (Lõupõllu) und Laadla (Laadla) aufrufen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Torgu Vald.

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