Borkow
Unterkünfte in Borkow
Waldreiche Seenlandschaft, historische Bauwerke und Möglichkeiten für aktive Ausflüge prägen Borkow und die zugehörige Gemeinde. Wer für eine Reise Natur und Kultur verbinden möchte, findet hier unterschiedliche Anknüpfungspunkte: von Seen und Rundwegen über ein Herrenhaus bis zu einer besonderen Orgel in der Dorfkirche. Die Ortsseiten weiterer Ziele helfen Ihnen außerdem, Borkow in einen größeren Reiseplan einzuordnen.
Seenlandschaft und Wege rund um Borkow
Die Gemeinde Borkow liegt im Bereich der Sternberger Seenplatte, inmitten einer bewaldeten Seenlandschaft. Zu den Seen im Gemeindegebiet gehören der Kleinpritzer See, der Borkower See, der Rothener See, der Woseriner See und der Entensee. Rund um Borkow laden zahlreiche Rad- und Rundwege zu Ausflügen in die wald- und wasserreiche Gegend ein. Wer bei der Wahl des Reiseziels gern draußen unterwegs ist, kann diese Wege als Teil der örtlichen Orientierung berücksichtigen.
Ein weiteres Angebot für Bewegung ist die Mecklenburger Draisinenbahn. Sie bietet Fahrraddraisinenfahrten entlang der ehemaligen Eisenbahnverbindung Karow–Borkow an. Die Fahrraddraisinen bieten Platz für zwei bis vier Personen und eignen sich für Familienausflüge. Damit steht neben den Rad- und Rundwegen eine eigene Ausflugsform im Zusammenhang mit der früheren Bahnverbindung. Auch die Borkow Fun-Bikes gelten als für Familien geeignet. In der Nähe des Gutshauses Borkow befinden sich außerdem eine Badestelle, ein Strand und eine Liegewiese zum Verweilen.
Gutshaus, Turmhügel und Kirchen
Das Gutshaus Borkow ist ein Herrenhaus, das um 1700 bis 1720 erbaut wurde und am Fluss Mildenitz liegt. Sein Grundstück umfasst etwa 20.000 m². Vom Grundstück aus ist die sogenannte „Turmhügel-Insel“ über eine kleine Brücke erreichbar; der Turmhügel Borkow wurde Mitte des 15. Jahrhunderts angelegt. Herrenhaus, Fluss und Insel verweisen auf verschiedene Aspekte der Ortsgeschichte, die sich in Borkow auf unterschiedliche Weise entdecken lassen.
In der östlichen Gutsanlage steht die Gutskapelle Borkow, die zu den ersten evangelischen Kirchen des Landes gehört. Ihre vollständige Sanierung dauerte bis etwa 2010. Auch die Dorfkirche Borkow ist architektonisch bemerkenswert: Der Backsteinbau stammt vermutlich aus dem 16. Jahrhundert und besitzt einen gleichbreiten polygonalen Chorabschluss. Der Backsteinbau und der polygonale Chorabschluss bieten Interessierten konkrete Anhaltspunkte zur Baugeschichte.
Eine Besonderheit der Dorfkirche ist die „Mecklenburg-Orgel“, die 1997 erbaut und geweiht wurde. Ihr Spielwerk spielt die Melodie „Herrn Pastor sin Kauh“ und umfasst ein bewegliches Wasserrad, eine Windmühle mit Zimbel sowie bewegliche Kuhköpfe. Wer sich für regionale Kulturgeschichte interessiert, kann so neben der Bauform auch ein einzelnes musikalisches und mechanisches Detail in den Blick nehmen.
Weitere Ausflugsziele in der Gemeinde
In einer alten Wassermühle befindet sich direkt neben dem Kanucamp Borkow eine Kaplan-Turbine aus dem Jahr 1933, die noch voll funktionsfähig ist. In der zugehörigen Gemeinde gibt es außerdem einen 3,0 km langen Waldlehrpfad. Mehrere Tafeln vermitteln dort Wissenswertes über Natur, Pflanzen und die Geschichte der Region. Sein Eingang befindet sich in der Nähe des Ortes Schlowe, östlich der Draisinenstrecke Karow–Borkow. Der Lehrpfad und die Draisinenfahrt sind unterschiedliche Möglichkeiten, sich mit Natur und regionaler Geschichte zu beschäftigen; die genannte Weglänge bezieht sich auf den Waldlehrpfad.
Weitere Ortsseiten: Langen Jarchow, Mustin, Zahrensdorf, Brüel, Dabel, Sternberg, Witzin und Kuhlen-Wendorf.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Sternberger Seenlandschaft.