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Staraja Ladoga: Kirchenkunst, Festung und Museum

Unterkünfte in Staraja Ladoga

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Staraja Ladoga lässt sich besonders über drei Themen kennenlernen: die Fresken der Georgskirche, die Befestigungsanlage Zemlyanoy Gorod und die archäologische Sammlung des Museumsreservats. Sakrale Kunst, Wehrbau und Funde aus einer langen Zeitspanne prägen den Blick auf den Ort. Wer eine Unterkunft sucht, kann überlegen, ob Kirchenkunst, Festungsgeschichte oder archäologische Themen den Aufenthalt bestimmen sollen.

Kirchenkunst und Festungsbau

In der Georgskirche sind Fresken aus dem 12. Jahrhundert erhalten. Sie sind im Sommer bei trockenem, sonnigem Wetter zu sehen; für die Planung ist diese saisonale und wetterabhängige Besichtigungsmöglichkeit wichtig. Auch architektonisch ist die Kirche bemerkenswert: Sie vereint Traditionen der byzantinischen und der Nowgoroder Steinbaukunst. Fresken und Baukunst bieten damit unterschiedliche Zugänge zu demselben Gotteshaus.

Am südlichen Abschnitt der Festungsmauer wurden 1585 Erdwälle aufgeschüttet und Bastionen errichtet. Diese Befestigungsanlage heißt „Zemlyanoy Gorod“ und ist für Besucher zugänglich. Während bei der Georgskirche Fresken und Steinbaukunst im Mittelpunkt stehen, lässt sich an der Festungsmauer die Befestigungsarbeit des Jahres 1585 betrachten.

Eine weitere kirchliche Geschichte erzählt die dem Schutzpatron der Krieger, dem heiligen Dmitri von Thessaloniki, geweihte Holzkirche. Sie wurde in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtet und beherbergt eine Ausstellung zur Geschichte der Garnisonskirchen sowie zu den Fresken der Georgskirche. Am südlichen Ende Staraja Ladogas steht außerdem das Nikolski-Kloster. Sein restaurierter Zeltdach-Glockenturm stammt aus dem späten 17. Jahrhundert.

Museumssammlung und Themenführungen

Die archäologische Sammlung des Museumsreservats umfasst mehr als 25.000 Objekte aus der Zeit vom Neolithikum bis ins 17. und 18. Jahrhundert. Ein Teil der aufbewahrten Objekte wurde in Staraja Ladoga gefunden. Die Zeitspanne der Sammlung reicht damit weit über die Jahrhunderte hinaus, die an den einzelnen Kirchen und Befestigungen sichtbar werden.

Im Erdgeschoss des Hauses P. W. Kaljasin finden Wechselausstellungen statt; die einzelnen Ausstellungen können wechseln. So steht neben der archäologischen Sammlung auch ein Ausstellungsbereich mit wechselnden Themen.

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Das Museum bietet nach vorheriger Anmeldung verschiedene Themenführungen an:

  • zur Architektur und zu den Fresken der Georgskirche;
  • durch die Festung Ladoga;
  • zur Archäologie an der Festung, von der Jungsteinzeit bis zum frühen Mittelalter;
  • umfassend zur altrussischen Stadt Ladoga an der Festung;
  • umfassend zu den Heiligtümern und Altertümern Staraja Ladogas an der Festung.

Die Themen unterscheiden sich deutlich: Die Georgskirchen-Führung verbindet Architektur und Fresken, während die archäologische Führung einen Zeitraum von der Jungsteinzeit bis zum frühen Mittelalter abdeckt. Für die umfassenden Führungen stimmen Sie die Arrangements vorab mit dem Museum ab.

Anreise aus Sankt Petersburg

Als Orientierung für die Anreise aus Sankt Petersburg zum Museum dienen der Vorortzug Sankt Petersburg–Wolchowstroj-I und anschließend Bus Nr. 23. Prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Zug- und Busverbindungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Tsvelodubovo, Wolchow, Klyuchevoye, Kerro massiv, Svetlitsa, Slanzy, Syargi, Losevo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oblast Leningrad.

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