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Wittenburg entdecken: Altstadt, Mühle und Skihalle

Unterkünfte in Wittenburg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wittenburg verbindet einen mittelalterlichen Stadtkern mit markanten Bauwerken und einer Indoor-Skihalle. Wenn Sie für Ihre Reise zwischen einem historischen Stadterlebnis und einer Aktivität auf Schnee abwägen, finden Sie hier beides als unterschiedliche Themen für Ihre Planung. Die Altstadt, die St. Bartholomäuskirche und die Geschichte der Wittenburger Mühle prägen die kulturelle Seite des Ortes; im alpincenter Hamburg-Wittenburg stehen Indoor-Pisten im Mittelpunkt.

File:Town hall of Wittenburg (8).jpg File:Town hall of Wittenburg (8).jpg Foto: Krzysztof Golik via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Altstadt und St. Bartholomäuskirche

Wittenburg besitzt eine typisch mecklenburgische Altstadt mit einem liebevoll sanierten mittelalterlichen Stadtkern. Am Rand des Marktplatzes steht die St. Bartholomäuskirche, eine romanische Backsteinkirche, deren Bau um 1240 begann. Das Äußere zeigt zahlreiche romanische Schmuckformen: Dazu zählen Ecklisenen und rundbogige Trauffriese. Auch der Grundriss lässt sich anhand konkreter Bauteile beschreiben: An das dreischiffige, dreijochige Langhaus schließt sich ein zweijochiger Rechteckchor an.

Die Baugeschichte des Turms unterscheidet sich von der des Kirchenbaus. Der ursprüngliche Turm wurde nach seiner Zerstörung durch einen Brand im 17. Jahrhundert 1908 in neugotischen Formen neu errichtet. Mit 64 Metern Höhe gilt er als Wahrzeichen Wittenburgs. Auf der Westempore befindet sich eine um 1848 erbaute Orgel von Friedrich Wilhelm Winzer. So bietet die Kirche verschiedene Anknüpfungspunkte: Sie können bei der Stadtbesichtigung auf romanische Details am Außenbau achten, die später entstandene Turmform betrachten oder die Orgel als Teil der Ausstattung einordnen.

Wittenburger Mühle und Museum

Auch die Mühlengeschichte lässt sich an einem konkreten Bauwerk festmachen. Die Erdholländer-Windmühle wurde 1890 aus Schwerin nach Wittenburg umgesetzt. Mit der sanierten Wittenburger Mühle als erstem Museumsobjekt wurde 1979 das Mühlenmuseum der Stadt eröffnet. Wer sich für technische und örtliche Geschichte interessiert, kann damit die Mühle und ihre Rolle als erstes Objekt des Museums in den Blick nehmen. Der Ortswechsel von Schwerin nach Wittenburg gehört dabei zur Geschichte der Mühle selbst.

Indoor-Ski und Spaziergänge

Eine andere Art des Aufenthalts bietet die Skihalle des alpincenters Hamburg-Wittenburg. Ihre Hauptpiste ist 330 Meter lang und 40 Meter breit. Für Anfänger und Kinder gibt es eine Übungspiste mit 90 Metern Länge und 40 Metern Breite; sie weist ein Gefälle von 10 Prozent auf. Außerdem bietet die Halle Indoor-Pisten mit Schneeverhältnissen bei einer Temperatur von nur −1 °C. Wenn Sie Ihre Reise eher um Wintersport als um historische Bauwerke herum gestalten möchten, ist die Skihalle ein eigenständiger Schwerpunkt.

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Für einen Spaziergang kommen die Wallanlagen in Betracht; sie eignen sich zu jeder Jahreszeit dafür. So lässt sich ein Rundgang im Freien als weiteres Thema neben Altstadt, Kirche, Mühle und Indoor-Ski einplanen. Die unterschiedlichen Möglichkeiten setzen keine gemeinsame Route voraus: Sie können die einzelnen Interessen unabhängig voneinander gewichten.

Orientierung in Wittenburg

Die Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim mbH (VLP) bedient die Stadt mit diversen Buslinien und einem Rufbussystem. Für die Wahl eines Hotels können Sie zunächst entscheiden, welche Seite des Ortes für Ihren Aufenthalt besonders wichtig ist: der mittelalterliche Stadtkern und seine Baugeschichte, die Mühlengeschichte, Spaziergänge an den Wallanlagen oder die Indoor-Skihalle.

Wenn Sie weitere Orte ansehen möchten, finden Sie auch Körchow, Wittendörp und Lehsen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Wittenburg.

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