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Körchow: Dorfkirche, Gutshausgeschichte und Weidezeit

Unterkünfte in Körchow

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie für Ihre Reise Dorfgeschichte und saisonale Eindrücke aus der Weidewirtschaft abwägen, setzt Körchow bei beidem konkrete Akzente. Dorfkirche, Gutshaus und Pfarrhaus geben der Ortsgeschichte verschiedene Anknüpfungspunkte; rund um den Ort kommt die Weidezeit als jahreszeitliches Thema hinzu. So lässt sich Körchow vor allem über Baugeschichte und den Rhythmus der Weidewirtschaft einordnen.

Dorfkirche und historische Ortsbezüge

Die Dorfkirche Körchow beherbergt einen barocken Altar aus dem Jahr 1730, gefertigt von F.W. Krus in Kiel. Ihre ornamentale Glasmalerei wurde 2000 restauriert. Damit stehen ein Ausstattungsstück aus dem 18. Jahrhundert und eine spätere Restaurierung als zwei unterschiedliche Zeitbezüge nebeneinander. Der Kirchhof ist von einer Feldsteintrockenmauer umgeben und begrünt.

Das Gutshaus Körchow entstand 1822 im Auftrag von Carl Christian Friedrich von Schack. Von der ehemaligen Gutsanlage ist ein Speicher erhalten. Das Pfarrhaus in der Theodor-Kliefoth-Straße 9 bildet einen weiteren baulichen Bezugspunkt und verfügt über eine Trockenmauer und einen Garten.

Weidezeit und Orientierung

Im Frühjahr können Besucher den ersten Weidegang der Rinder rund um Körchow beobachten. Die Kühe werden dort jedes Jahr vom Frühjahr bis zum Herbst auf der Weide gehalten. Diese beiden Zeitbezüge unterscheiden sich: Der erste Weidegang ist ein Ereignis im Frühjahr, während die Weidehaltung einen längeren Abschnitt des Jahres umfasst. Weil sich die saisonale Praxis ändern kann, sollten Sie den Zeitpunkt vor der Reise prüfen.

Der archäologische Weg „Bodendenkmäler zwischen Schwerin und Hagenow“ führt von Körchow weiter nach Setzin. Fahrradausflüge werden ebenfalls als Aktivität für Körchow genannt. Jedes Jahr entsteht in Körchow ein Veranstaltungskalender; wenn Termine für Ihre Reise wichtig sind, prüfen Sie den Kalender des betreffenden Jahres. Der Selbstbedienungs-Verkaufsraum Glücksbrunnen in Körchow ist rund um die Uhr geöffnet.

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Historische Baukunst in Wittenburg

In Wittenburg steht eine weitere, städtisch geprägte Bau- und Mühlengeschichte im Vordergrund. Die St. Bartholomäuskirche in Wittenburg ist eine romanische Backsteinkirche; ihr Bau begann um 1240. Sie steht am Rand des Marktplatzes. Ihr Äußeres weist zahlreiche romanische Schmuckformen auf, darunter Ecklisenen und rundbogige Trauffriese. An das dreischiffige, dreijochige Langhaus schließt sich ein zweijochiger Rechteckchor an. Der ursprüngliche Turm wurde nach seiner Zerstörung durch einen Brand im 17. Jahrhundert 1908 in neugotischen Formen neu errichtet. Mit 64 Metern gilt er als Wahrzeichen Wittenburgs. Auf der Westempore befindet sich eine um 1848 erbaute Orgel von Friedrich Wilhelm Winzer.

Auch die Mühlengeschichte setzt einen eigenen Zeitrahmen: Die Erdholländer-Windmühle wurde 1890 aus Schwerin nach Wittenburg umgesetzt. Das Mühlenmuseum der Stadt wurde 1979 mit der sanierten Wittenburger Mühle als erstem Museumsobjekt eröffnet.

Weitere Reiseziele entdecken: Wittendörp, Wittenburg, Lehsen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Wittenburg.

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