Lyngby-Taarbæk Kommune: Øresund, Dyrehaven und Kultur
Lyngby-Taarbæk Kommune hat direkten Zugang zum Øresund. In der Gemeinde liegt Dyrehaven, ihr größtes Naturgebiet, mit Wald, Seen, offenen Ebenen und Hügeln. Im Wald von Dyrehaven befindet sich Bakken, ein Vergnügungspark. Die Parforcejagdlandschaft in Dyrehaven ist als UNESCO-Welterbe ausgewiesen.
Ein kommunaler Reiseführer zu Lyngby-Taarbæk gibt einen Überblick über örtliche Angebote und Erlebnisse und enthält außerdem eine Übersichtskarte mit Wander- und Fahrradrouten. Zur Kommune gehört auch der Ort Virum. Für die eigene Planung lassen sich die unterschiedlichen Schwerpunkte der Gemeinde nach Natur, Wasser, Geschichte und Kultur nebeneinander betrachten.
Natur und Wege
Die Hjertestien führt durch den Wald und am Seeufer entlang; zugleich ist sie reich an Vogelwelt. Auf dem Weg sind Picknicks, Radfahren und Laufen möglich. Auch für Kinder, Buggys und Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist die Hjertestien geeignet. Die Verbindung aus Ufer, Wald und verschiedenen Bewegungsformen macht die Strecke zu einem klar umrissenen Naturthema innerhalb der Gemeinde.
Wasser und Industriegeschichte
Baadfarten betreibt einen festen Linienverkehr auf den Routen Lyngby–Bagsværd und Lyngby–Frederiksdal. Zum Einsatz kommen historische Holzboote; zwei der heute eingesetzten sechs Boote, Prince Christian und Princess Alexandrine, stammen aus dem 19. Jahrhundert. Auf den Booten finden im Jahresverlauf Theateraufführungen und weitere Veranstaltungen statt.
Mølleådalen gilt als Dänemarks älteste Industrielandschaft. Die Mølleå ist in Dänemark als eines der 25 nationalen Industriedenkmäler verzeichnet. Mølleådalen kann zu Fuß, mit dem Kanu oder mit dem Boot erlebt werden, und entlang der Mølleå gibt es Möglichkeiten zum Hobbyangeln. Im Taarbæk Havn weht seit 1992 jedes Jahr die Blaue Flagge.
Kunst, Alltag und Veranstaltungen
Sophienholm ist eine Ausstellungshalle im Besitz der Gemeinde Lyngby-Taarbæk. Dort werden öffentliche Führungen angeboten, für die sich alle anmelden können. Das Programm umfasst Gesprächssalons, kunsthistorische Vorträge, Führungen, Konzerte und Workshops.
Das Frilandsmuseet vermittelt anhand von Gebäuden, Höfen und Mühlen den Alltag und die Traditionen Dänemarks, Schonens und der Färöer über einen Zeitraum von mehr als 350 Jahren. Auf dem Gelände leben Pferde, Hähne, Ziegen, Schafe und weitere Tiere. Je nach Saison und Wetter können Besucher sie begrüßen oder streicheln. Führungen widmen sich dem frühen Landleben und den Anfängen der Industrialisierung. Der Zug Jægersborg-Nærum hält in Brede nahe dem Nordeingang des Frilandsmuseet.
Öffentliche Orte und Festungsbau
Der Sorgenfri Park ist öffentlich zugänglich. Templet liegt im Zentrum von Lyngby und ist ein Musikveranstaltungsort, an dem dänische und internationale Künstler auftreten.
Fortun Fort wurde 1891–1893 als Teil der Befestigungsanlagen von Kopenhagen errichtet und 1992 als Bodendenkmal unter Schutz gestellt. Lyngby Fort entstand 1887–1888 ebenfalls als Teil der Befestigungsanlagen von Kopenhagen. Es ist ein betoniertes Dreiecksfort und als Teil des Kulturerbes geschützt.
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