Radtour über die Mitte Dänemarks

De Leuchtturm von Samsø
De Leuchtturm von Samsø
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Die Insel Samsø liegt im Kattegat mitten in Dänemark, im Dreieck zwischen dem Festland der Halbinsel Jütland und den Inseln Fünen im Süden und Seeland im Osten. Zu erreichen ist sie mit Fähren von Hov auf Jütland und von Kalundborg auf Seeland. Mit etwa 112 km2 gehört sie zu den größten der kleinen dänischen Inseln. Die Landschaft ist sehr vielgestaltig und für Radfahrer durchaus anspruchsvoll. Unser Vorschlag ist eine Tour vom Norden der Insel in die Mitte und zurück und umfasst etwa 40 Kilometer.
Von Tranebjerg geht es in Richtung Onsbjerg. Der Hügel Kongehøjen („Die Königshöhe“) bietet eine weite Aussicht auf die Insel. Die Sælvig-Bucht bei Onsbjerg ist einer der schönsten Badestrände der Insel.
In Stauns warten ein Campingplatz, ein Flugplatz und ein kleiner Hafen wuf einen Blick nebenbei. Im Fjord steht auf der Insel Hjortholm eine mittelalterliche Burgruine.
Bei Kanhave wird der schmalste Punkt der Insel erreicht. Hier legten die Wikinger im Jahr 726 einen Kanal an, der den Fjord mit dem Meer westlichen von Samsø verband.
Mårup Ist ein hübsches Dorf mit mehreren alten Häusern und Höfen. Mitten in der Hauptstraße liegt die Galerie des Samsø Kunstvereins (Samsø Kunstforening). Außerhalb von Mårup wird rechts Richtung Nordby abgebogen. Man kann auch einen Abstecher nach Mårup Hafen machen, von wo es früher eine Fährverbindung nach Tunø oder Hou gab.
In Nordby dreht sich alles um den schönen Dorfteich, umgeben von Fachwerkhäusern. Im Jahr 1990 wurde Nordby zu Dänemarks bestbewahrtem Dorf erkoren. Die gut erhaltenen ursprünglichen Bauernhäuser im Fachwerkstil sind geblieben, auch wenn sie nach den Agrarreformen auf die Felder umgesiedelt wurden.
Nordby bietet einen wunderbaren Ausgangspunkt, um die Hügel von Nordby Bakker zu erkunden. Die Umgebung umfasst viele interessante Orten wie das Langdal, Ballebjerg, Møgelskår und Issehoved. Auf dem Weg nach Issehoved liegt das weltgrößte Labyrinth – ein echtes Erlebnis für Jung und Alt!
Langør war bis 1880 Samsøs wichtigster Hafen. Es handelt sich um einen Naturhafen mit fünf Meter Wassertiefe. Der Ort wird bereits in den isländischen Sagen als gut geeigneter Anlegeplatz erwähnt. Kyholm ist heute wieder unbewohnt, diente aber im Laufe der Zeit als Pesthaus für Jütland, als befestigte Basis während des Englandkrieges 1801 bis 1814 und schließlich als Quarantänestation während der Cholera-Epidemie von 1832 bis 1859.
Zwei große Schanzen – eine auf Lilleør, eine am Zipfel von Besser Rev, überwachten im Englandkrieg die Einfahrt zum Fjord und zum Gewässer östlich von Samsø. Beide Schanzen sind klar von Langør aus zu sehen.
Dies ist das Ende der Fahrradtour. Zurück geht es am Hafenweg (Havvejen) lang nach Tranebjerg.

visitdenmark.de / nordlicht verlag

Foto: © Wikipedia gemeinfrei National Geospatial Intelligenz Agency

Datum: 02.11.2016

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