Hansestadt Lübeck

Museumshafen (Foto: Torsten Krüger/www.luebeck-tourismus.de) Museumshafen (Foto: Torsten Krüger/www.luebeck-tourismus.de)

Die im 12. Jahrhundert gegründete spätere Hansestadt Lübeck entwickelte sich bis zum Spätmittelalter zur zweitgrößten und einer der mächtigsten deutschen Städte. Bis 1937 behielt sie den im 14. Jahrhundert erworbenen Status einer Freien Reichsstadt, heute ist sie mit 215.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Schleswig-Holsteins. Nicht nur die „schönste Tochter“ Lübecks, das Ostseeheilbad Travemünde, sondern auch die Stadt selbst ist ein Touristenziel von internationaler Bedeutung. Viele skandinavische Gäste erreichen die Stadt über Deutschlands größten Fährhafen.

Vor allem der wasserumflossene mittelalterliche Stadtkern ist trotz Kriegszerstörungen eine Sehenswürdigkeit ersten Ranges und seit 1987 UNESCO-Weltkulturerbe. Lübeck besitzt eine einzigartige Museumslandschaft: St.-Annen-Museum, Holstentor und Burgkloster, dazu das Buddenbrookhaus zum Gedenken an die Brüder Mann, Schiffergesellschaft, Günter-Grass-Haus, die fünf Kirchen und das Zeughaus sind einige der bekanntesten. Mit der modernen Musik- und Kongresshalle gegenüber der Altstadt, der Kunsthalle St. Annen, dem Marionettentheater und solchen internationalen Kulturhöhepunkten wie den Nordischen Filmtagen trägt die Hansestadt Lübeck zu Recht den Titel einer Kulturhauptstadt Schleswig-Holsteins. Zu den besonderen Lübecker Traditionen gehört die Marzipanherstellung. Mehrere Unternehmen exportieren den Rohstoff dafür in die ganze Welt.

Die Hansestadt Lübeck ist ein einzigartiges Ensemble aus deutscher Geschichte, vor allem in Form der mittelalterlichen Backsteinarchitektur, aus Hinterlassenschaften von allein drei Nobelpreisträgern (Thomas Mann, Willy Brandt und Günter Grass) und moderner Kulturrezeption. Sie hat für jeden Gast damit einen hohen Erlebniswert.

Sehenswürdigkeiten in Lübeck und Holstein.

Foto: Torsten Krüger/www.luebeck-tourismus.de

 

Werbung

Folgen auf Facebook oder Google+

 


News

Route der Norddeutschen Romantik ist ausgewiesen
Vorpommern ist sozusagen die Wiege der Romantik in Norddeutschland. Um diesen kulturellen Schatz für Feriengäste und Einheimische besser erlebbar zu machen, wurde zwischen Greifswald und Wolgast die Route der Norddeutschen Romantik ausgewiesen. Pünktlich zum Start der Fahrradsaison wird die Route am 18. April durch den Tourismusverband Vorpommern, die Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft sowie weitere Partner und Förderer des Projektes an der Klosterruine Eldena offiziell eröffnet.
Auf Lesereise mit „Vineta Trugbilder“
Die Journalistin Martina Krüger hat in ihrem Buch „Vineta – Trugbild“ allerhand Wissenswertes über die sagenhafte versunkene Stadt Vineta zusammengetragen. Auf zahlreichen Veranstaltungen hat sie aus ihrem Buch gelesen – und immer ergibt sich daraus auch ein reger Austausch mit dem Publikum. Einige Erlebnisse hat sie im Folgenden beschrieben.
Bernsteinbäder Usedom feiern Ende der Heringswochen
Zum Ende der Usedomer Heringswochen freht sich in den Bernsteinbädern Koserow und Zempin einiges um die Kulinarik. Hering satt heißt es am 14. April 2018 auf dem Koserower Seebrückenvorplatz zum großen Heringsfest. Zahlreiche Gastronomen aus dem Ostseebad präsentieren verschiedene Heringsgerichte, die von den Gästen probiert werden können. In Zempin stehen die Kräuter auf dem Programm. Wilfried Dinse hält einen Vortrag und leitet eine Kräuterwanderung.

Wellness-Anbieter und Wellness-Hotels an der Ostsee (Foto: pixelio.de)

Ostsee-Hotels (Foto: Simone Peter/pixelio.de)