Frombork (Frauenburg)

Blick über Frombork auf das Frische Haff Blick über Frombork auf das Frische Haff

Die Kleinstadt Frombork hat heute etwa 2.500 Einwohnern und liegt in der Wojewodschaft Ermland Masuren im Nordosten Polens am Frischen Haff. Einige Kilometer nordöstlich von Frombork bei der Stadt Braniewo (Braunsberg) verläuft die Grenze zum russischen Gebiet Kaliningrad (Königsberg).

Kathedrale im Dom zu FromborkLage und Geschichte

Frombork (Frauenburg) liegt unmittelbar an der Küste des Frischen Haffs, einer Bucht der Ostsee, die nur durch eine kleine Durchfahrt bei der heute russischen Stadt Baltijsk (Pillau) mit der Ostsee verbunden ist. Die Gründung geht auf das 13. Jahrhundert zurück, als hier ein bedeutender Dom errichtet wurde, auf den auch der Name der Stadt zurückgeht („Burg Unserer lieben Frau“). Der Astronom Nicolaus Kopernicus (1473-1543) hat hier als Domherr zu Beginn des 16. Jahrhunderts seine Forschungen betrieben, fühlte sich immer mit dem Schicksal dieser Stadt verbunden und starb hier.

Hafen vom FromborkSehenswürdigkeiten

Der Frauenburger Dom, der bis 1388 errichtet wurde, ist fast vollständig im Urzustand erhalten und gehört zu den wichtigsten Baudenkmälern in Polen. Dem Astronomen Nicolaus Kopernicus, der im Dom beigesetzt wurde, ist ein eigenes Museum gewidmet, der ehemalige Bischofspalast.
Das Internationale Festival der Orgelmusik prägt in jedem Jahr das Kulturleben der Stadt. Der 1571 erbaute Wasserturm ist einer der ältesten seiner Art in Europa und ist heute ein beliebter Aussichtsturm mit weitem Blick über die Stadt und das Frische Haff. Der kleine Hafen von Frombork ist Ausgangspunkt für viele Arten von Wassersport in der Region. Regelmäßige Schiffsfahrten gehen von hier aus nach Krynica Morska auf der Frischen Nehrung.
Ein von den polnischen Pfadfindern betriebenes Outdoor-Camp bietet besonders für Aktivurlauber interessante Möglichkeiten.

Sie können in Frombork Hotels direkt buchen.

Foto: © oben: Tomek Zakrzewski/wikimedia.de/CC 1.2; Mitte: Lestath/wikimedia.de/CC 3.0; unten: Piotr Kowalski/wikimedia.de/CC 3.0

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