Schloss in Ueckermünde (Foto: Jürgen Kliewe)
Schloss in Ueckermünde (Foto: Jürgen Kliewe)

Ueckermünde

Ueckermünde – pommersche Residenzstadt
Die Hafenstadt Ueckermünde liegt an der Mündung des Flusses Uecker in das Stettiner Haff, einer Bucht, die durch die Inseln Usedom und Wollin von der Ostsee getrennt wird. Der Name geht auf den slawischen Volksstamm der Ukranen zurück, der um die Jahrtausendwende hier siedelte und auch dem Fluss seinen Namen gab. Die erste urkundliche Erwähnung Ueckermündes stammt aus dem 12. Jahrhundert, und bereits 1284 wurde das erste pommersche Herzogsschloss gebaut. Das Schloss, heute Sitz des Haffmuseums, wurde in seinem heutigen Umfang im 16. Jahrhundert erweitert. Es ist damit das einzige noch erhaltene herzögliche pommersche Schloss außerhalb Stettins. Es liegt noch heute mitten in der Stadt, deren Gebäude - mit dem Marktplatz als Zentrum - in geschlossener Anordnung gut erhalten sind und mit großem Aufwand rekonstruiert wurden.

Ueckermünde maritim
Im 18. Jahrhundert entwickelte sich Ueckermünde zu einem beachtlichen Schiffbau- und Seefahrtsstandort. Maritimes Flair verbreitet der Stadthafen an der Uecker, der Ausgangspunkt von Schiffsfahrten in die umliegenden Gewässer ist, aber auch Möglichkeit zum Anlegen für Freizeitboote bietet. Ende des 19. Jahrundert fasste auch der Tourismus in Ueckermünde Fuß, 1889 wurde das Haffbad errichtet. Das Haffbad an der Mündung der Uecker ist noch heute ein beliebter Badestrand für Einheimische und Besucher mit dem fast einen Kilometer langem Sandstrand. Das Umfeld wird grundlegend modernisiert und ist auf dem Wege, ein echtes Aushängeschild für Urlauber in Ueckermünde und Ausflugsgäste gleichermaßen zu werden.

Die Stadt Ueckermünde und ihre Umgebung
Hauptanziehungspunkt für Besucher aus nah und fern ist der Tierpark Ueckermünde, der seit der Gründung 1962 überregionale Bedeutung erlangt hat. Durch die oft zweisprachige Ausschilderung ist er auch besonders für Touristen aus dem nahegelegenen Polen interessant. Die Stadt selbst hat das Prädikat „Familienfreundliche Stadt“ zuerkannt bekommen. Dafür stehen zahlreiche Freizeiteinrichtungen, die diesen Ansprüchen Rechnung tragen, wie ein Märchenrätselweg zum Strand, Mitmachveranstaltungen im Haffmuseum, ein Jugendfreizeitzentrum sowie jugendgemäße Unterkünfte. Südöstlich der Stadt liegt die Ueckermünder Heide, eines der größten Waldgebiete Norddeutschlands. Sie zieht sich bis vor die Tore des polnischen Stettins und bietet - trotz Sperrung einiger militärisch genutzter Bereiche - ausgezeichnete Bedingungen für Radwanderungen zu jeder Jahreszeit. Von besonderem Reiz ist die gesamte Haffküste zwischen den Erholungsorten Mönkebude im Westen und Altwarp im Osten. Hier gibt es verschiedene Badestrände, malerische kleine Häfen und ein Hinterland mit abwechslungsreicher Natur. Der größte Teil des Hinterlandes gehört zum Naturpark Am Stettiner Haff. In und um Ueckermünde stehen Hotels, Pensionen, Campingplätze, Feriehäuser und eine Jugendherberge für den Urlaub am Stettiner Haff zur Verfügung.

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Ueckermünde (Quelle: Geobasisdaten siehe Impressum)

 

Foto: Jürgen Kliewe


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