Leuchtturm auf dem Dornbusch (Foto: Christoph Meyer/pixelio.de)
Leuchtturm auf dem Dornbusch (Foto: Christoph Meyer/pixelio.de)

Insel Hiddensee

Hiddensee – Entstehung und Lage
Die Insel Hiddensee liegt unmittelbar westlich der Insel Rügen, in einem Abstand von nur wenigen hundert Metern. Die Insel Hiddensee entstand nach der letzten Eiszeit durch die Verbindung von ursprünglich drei Inselkernen. Der Name geht wohl auf den Norwegerkönig Hedin (Hedins Ö – Hedins Insel) zurück, noch längere Zeit wurde der Name beibehalten. Der Norden der Insel Hiddensee wird vom 72 Meter hohen Dornbusch, einem Hügel, dominiert, auf dem der 28 Meter hohe Leuchtturm auch bestiegen werden kann. Von dort ergibt sich eine außerordentliche Rundumsicht über die Küstengewässer. Der Südteil der 17 Kilometer langen und zwischen 300 Meter und drei Kilometer breiten Insel ist eine der wenigen erhaltenen Dünenheiden Europas und zum großen Teil Vogelschutzgebiet. Fortwährende Küstendynamik bewirkt Steilküstenabbruch im Norden und Aufspülung im Süden. Der gesamte Südteil der Insel ist hochwassergefährdet, mehrfach wurde die Insel durch Sturmhochwasser geteilt.

Das „Söte Länneken“ für Prominente
Das Seebad Insel Hiddensee ist in vieler Hinsicht etwas Besonderes. Hiddensee ist die einzige bewohnte Insel der südlichen Ostsee ohne privaten PKW-Verkehr, ihre einzigartige Natur - sie liegt im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft - bietet große Vielfalt auf engstem Raum, und sie hat eine außergewöhnliche Anziehungskraft. Die Insel Hiddensee war unter anderem Erholungsort von Albert Einstein, Asta Nielsen, Joachim Ringelnatz, Käthe Kruse, Walter Felsenstein, Gret Palucca und Gerhart Hauptmann. Die letztgenannten drei Künstler sind auf dem Inselfriedhof begraben. Der Spitzname „Sötes Länneken“ gibt liebevoll den außergewöhnlichen Charakter der Insel wieder.

Urlaub auf Hiddensee
Breiter Sandstrand, Steinstrand oder Steilküste im Norden – das ist die gesamte Außenküste. Sie bietet damit gleichzeitig eine große Auswahl an Möglichkeiten, dort den Urlaub an der Ostsee zu verbringen. Das Seebad Insel Hiddensee besteht aus den vier Orten Neuendorf, Vitte, Kloster und Grieben. Letzterer ist der kleinste und nördlichste Ort an der Ostküste des Hochlandes. In Kloster am Südrand des Hochlandes, nach dem dortigen früheren Kloster benannt, befindet sich eine Biologische Station der Universität Greifswald mit einer international eingebundenen Vogelwarte. Inselhauptort ist Vitte. Im Nationalparkhaus in Vitte erfährt der Gast Wissenswertes über die Inselnatur und deren Schutz. Vor allem Kloster und Vitte bieten zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten und abwechslungsreiche Gastronomie. Das südlich davon gelegene Neuendorf bildet den Übergang zum Vogelschutzgebiet Dünenheide. Nach Kloster, Vitte und Neuendorf fahren Fähren ganzjährig von Schaprode auf Rügen und von Stralsund, im Sommer gibt es weitere Verbindungen nach Rügen und nach Zingst. Die Hotels und Ferienhäuser Hiddensees konzentrieren sich auf die Orte Kloster und Vitte.

Sehenswert auf Hiddensee
Wahrzeichen ist der Leuchtturm, der auch besichtigt werden kann. Das Gerhard-Hauptmann-Haus (Haus Seedorn) in Kloster ist das ehemalige Wohnhaus des Dichters und fungiert heute als Museum und Ort für Veranstaltungen. Die Inselkirche und das Heimatmuseum in Kloster sowie das kleine Fischereimuseum in Neuendorf sind weitere Möglichkeiten, einen Blick in die Geschichte und Kultur der Insel Hiddensee zu werfen.

Sie können auf Hiddensee Ferienhaus direkt buchen.

Sehenswürdigkeiten auf Rügen


Insel Hiddensee (Quelle: Geobasisdaten siehe Impressum)

 

Foto: Christoph Meyer/pixelio.de


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