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Preetz: Radroute und Gutshausgeschichte

Unterkünfte in Preetz

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In Preetz treffen Radroute und historische Gutshauslandschaft als zwei unterschiedliche Reiseinteressen aufeinander. Die Route 3 „Kranichland“ führt durch Oldendorf, Preetz und Schmedshagen; das Gutshaus Preetz ist ein benannter Halt. Sie ist etwa 39 Kilometer lang und als mittelschwer eingestuft. Wer für den Aufenthalt einen aktiven Schwerpunkt sucht, kann diese Angaben in die eigene Tagesplanung einbeziehen; wer sich eher für Geschichte und Parkanlagen interessiert, findet in Preetz und den Ortsteilen weitere Gutshäuser als Themen.

Radfahren auf der Route „Kranichland“

Die Route verläuft über den Ostseeküstenradweg, asphaltierte Dorf- und Landstraßen sowie befestigte und unbefestigte Radwege. Damit umfasst ihre Beschreibung verschiedene Wegearten statt einer durchgehend einheitlichen Oberfläche. Für die Einschätzung der Strecke gehören deshalb sowohl die ungefähre Länge und die Einstufung als auch der Verlauf über Straßen und Radwege zum Bild. Die Angabe „etwa 39 Kilometer“ bleibt ein Näherungswert; die Route ist als mittelschwer klassifiziert.

Auch die Orientierung im Ort ist konkret beschrieben: Ein straßenbegleitender Radweg führt nach Preetz. Dort führt die Dorfstraße nach etwa 200 Metern zum Gutshaus Preetz. Die Strecke und das Gutshaus sind außerdem direkt miteinander verknüpft, denn das Gutshaus ist als Halt auf Route 3 benannt. So lässt sich der Radweg als eigener Reiseanlass betrachten und zugleich ein kulturhistorischer Ort in die Beschäftigung mit der Route einbeziehen.

Gutshaus Preetz und Park

Im Gutspark Preetz liegt ein frühdeutscher Turmhügel aus der Zeit um 1300. Der Ort verbindet damit Parklandschaft und einen sehr frühen historischen Bezug. Zu den besonderen Bäumen im Park gehören ein Tulpenbaum und drei große Platanen. Diese konkreten Merkmale geben dem Park neben dem Turmhügel auch eine botanische Seite: eine einzelne Baumart und eine Gruppe von drei großen Bäumen sind Teil der beschriebenen Parkanlage.

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Weitere historische Spuren gehören zum Ensemble des Gutshauses. Der ehemalige Marstall ist Teil dieses Ensembles. Im nördlichen Teil des Parks erinnern zwei Gräber an Angehörige der Familie von Bohlen: Sie stammen aus den Jahren 1856 und 1886. Die Jahreszahlen beziehen sich auf die beiden Gräber und markieren unterschiedliche Zeitpunkte. Turmhügel, Marstall und Gräber sind jeweils eigene Anknüpfungspunkte für einen kulturgeschichtlichen Blick auf Gutshaus und Park.

Weitere Gutshäuser in der Gemeinde Preetz

Auch in Ortsteilen der Gemeinde Preetz finden sich unterschiedliche Gutshausgeschichten. In Krönnevitz wurde das klassizistische Gutshaus Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut. Zu ihm gehörte eine umfangreiche Parkanlage, von der Reste erhalten sind. In Oldendorf stammt das sanierte Gutshaus aus dem 18. Jahrhundert und wurde um 1900 umgebaut. Das Gutshaus in Schmedshagen ist erhalten. Diese Angaben setzen die Häuser nicht gleich: Krönnevitz ist durch seine klassizistische Bauzeit und die erhaltenen Parkreste charakterisiert, Oldendorf durch Entstehung und Umbau in zwei verschiedenen Epochen, Schmedshagen durch den Erhalt des Gutshauses.

Wenn Sie zwischen einem Radtag und einem stärker kulturgeschichtlich geprägten Aufenthalt abwägen, bietet Preetz für beide Interessen konkrete Anhaltspunkte. Route 3 liefert Länge, Einstufung und Wegearten; Gutshaus Preetz und die weiteren Gutshäuser in der Gemeinde ergänzen den Blick um Park- und Baugeschichte. Weitere Ziele, die Sie ebenfalls in Betracht ziehen können, sind Prohn, Kramerhof, Groß Mohrdorf, Klausdorf und Altenpleen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Altenpleen.

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