Zum Inhalt

Wusterhusen: Johanneskirche und Radwandern

Unterkünfte in Wusterhusen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Für Ihre Reiseentscheidung bietet Wusterhusen zwei unterschiedliche Anknüpfungspunkte: die Geschichte der Johanneskirche und Radwanderungen, die durch den Ort führen. Die Kirche vereint Ausstattungsstücke aus verschiedenen Jahrhunderten. Auf dem Rad ist Wusterhusen Teil beschriebener Touren. So können Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts auf Kulturgeschichte oder aktive Erkundungen legen.

Wusterhusen, Kirche, 4 (2009-10-25) Wusterhusen, Kirche, 4 (2009-10-25) Foto: Klugschnacker via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Historische Ausstattung der Johanneskirche

Die Wandmalereien an den Längswänden der Johanneskirche stammen aus dem 13. Jahrhundert. Am Triumphbogen befinden sich Malereien aus dem ersten Viertel des 15. Jahrhunderts. Auch der Granittaufstein gehört in die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts; an seiner Kuppa sitzen vier männliche Köpfe. Die unterschiedlichen Daten und Positionen verweisen auf mehrere Entstehungsphasen der kirchlichen Ausstattung. Für Ihre Beschäftigung mit der Geschichte des Ortes ist die Kirche damit ein konkreter kultureller Schwerpunkt.

Beim mittelalterlichen Schnitzaltar gehören zwei Jahreszahlen zu verschiedenen Abschnitten seiner Geschichte: Er stammt aus dem Jahr 1510 und wurde 1650 barock umgestaltet. Der zeitliche Abstand zwischen Entstehung und Veränderung macht die Entwicklung des Altars nachvollziehbar, ohne beide Vorgänge gleichzusetzen. Wer sich für sakrale Kunst interessiert, findet hier neben den Wandmalereien und dem Taufstein ein weiteres eigenständiges Objekt mit einer überlieferten Geschichte.

Auch die Orgel bringt eine andere Epoche in den Blick. Die mechanische Schleifladen-Orgel wurde 1841 von Carl August Buchholz aus Berlin gefertigt und ist nahezu im Originalzustand erhalten. Nach erfolgreicher Sanierung wurde die Buchholz-Orgel am 14. Juli 2024 in einem festlichen Gottesdienst wiedereingeweiht. Dieses Datum gehört zu ihrer jüngeren Geschichte. Die älteste der drei Glocken stammt wahrscheinlich aus dem Jahr 1319; die Jahresangabe ist also mit dieser Unsicherheit verbunden.

Die Johanneskirche ist außerdem ein Veranstaltungsort der Reihe „Zeit für Dich – Spiritueller Sommer im Norden“. Für einen kulturgeschichtlich ausgerichteten Aufenthalt vereinen sich hier also historische Ausstattungsstücke mit einer Rolle als Veranstaltungsort. Die Reihe ergänzt die sakrale Kunst um einen weiteren Aspekt des kulturellen Lebens in Wusterhusen.

Anzeige

Wusterhusen mit dem Rad erkunden

Auch Radwanderungen geben Ihrer Reise eine klare Orientierung. Die Bodden-Tour führt über Wusterhusen und verläuft unter anderem zwischen Lubmin und Hanshagen. Wer eine Tour mit Ortsdurchfahrt in Betracht zieht, kann Wusterhusen daher als Teil dieser Radwanderung einplanen. Eine andere beschriebene Radwanderung verläuft zunächst über Lubmin: Nach dem Bahnübergang führt ein Radweg nach Wusterhusen.

Nach der Durchfahrt durch Wusterhusen führt diese Radwanderung auf einem Radweg weiter nach Lubmin, das etwa 2,5 Kilometer entfernt liegt. Die ungefähre Entfernung ist eine hilfreiche Orientierung für die Wahl des nächsten Abschnitts. Im Dorf gibt es an der beschriebenen Radwanderung einen Spiel- und Rastplatz für eine Pause. Damit lässt sich der Ort auch als Zwischenpunkt einer aktiven Erkundung einordnen, während die Johanneskirche einen anderen Schwerpunkt für den Aufenthalt setzt.

Für die Wahl zwischen einem stärker kulturgeschichtlichen Aufenthalt und einer Reise mit Radwanderungen liefert Wusterhusen damit konkrete Anknüpfungspunkte. Weitere Ortsziele in dieser Auswahl sind Katzow, Rubenow, Neu Boltenhagen, Hanshagen, Kemnitz, Loissin, Kröslin und Brünzow.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Lubmin.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.