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Fjällbacka – Schären, Badeplatz und maritime Geschichte

Unterkünfte in Fjällbacka

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Fjällbacka verbindet Schärenlandschaft, Granit und maritime Geschichte auf engem Raum. Wer den Ort als Reiseziel auswählt, findet sowohl einen Badeplatz im Zentrum als auch markante Felslandschaften, Wasserwege, kulturelle Zeugnisse und Möglichkeiten für Kajak- und SUP-Touren.

Zwischen Badeplatz und Vetteberget

Der Badeplatz Badholmen liegt im Zentrum von Fjällbacka in der Nähe des Vetteberget und der Kungsklyftan. Am Badholmen kann von den Felsen, einem Sprungbrett oder einem Sprungturm aus gebadet werden. Damit gehört der Platz zu den klar benennbaren Anlaufpunkten für Tage am Wasser, ohne dass andere Eigenschaften des Badeplatzes vorausgesetzt werden müssen.

Das Vetteberget liegt ebenfalls im Zentrum. Über Treppen ist es vom Ingrid-Bergman-Platz aus erreichbar. Vom höchsten Punkt oberhalb von Fjällbacka reicht die Aussicht auf die Schärenwelt und das Festland. Eine weitere Möglichkeit, den Fels und den Ort miteinander zu verbinden, bietet die Vettebergsleden: Der ortsnahe Rundweg führt auf das Vetteberget und um den Ort.

Die Kungsklyftan, die auch Ramneklovan heißt, ist eine 200 Meter lange Spalte im Granit zwischen dem Großen und dem Kleinen Vetteberget. In dieser Spalte wurden Szenen aus „Ronja Räubertochter“ gedreht.

Schären, Boote und geführte Aktivitäten

Vor Fjällbacka liegt das Schärengebiet Hjärterön mit Korsön und kleineren Inseln. Für Boote gibt es dort viele geschützte Anker- und Anlegestellen. Eine ganzjährig verkehrende Verbindung im Schärengarten ist das Postboot Ingrid, die Västtrafik-Linie 879. Sie fährt vom Anleger am Ingrid-Bergman-Platz in Fjällbacka ab.

Wer Fjällbacka vom Wasser aus erleben möchte, kann bei 2sea4u Kajaks mit Zubehör mieten. Außerdem bietet 2sea4u geführte Touren mit SUP-Boards und Kajaks an.

Ortsgeschichte und maritime Kultur

Auch im Ortsbild und in den Sammlungen zeigt sich die Verbindung zum Meer. Die fünf Meter hohe Skulptur Pålarne steht vor der Kirche in Fjällbacka und ist sowohl vom Land als auch vom Meer aus sichtbar. Die Kirche selbst steht auf einer Anhöhe und ist vom Meer aus gut zu sehen.

Das Wohnhaus der Nestorsgården wurde 1849 erbaut. In der Nestorsgården werden heimatkundliche Gegenstände aus Seefahrt und Fischerei, Landwirtschaft, Handwerk und Dienstleistungsberufen aus der Gegend von Fjällbacka bewahrt. Dort befindet sich außerdem die alte Laterne des Leuchtturms Väderöbod. Im Sommer findet in Fjällbacka heute noch der Bryggdans statt.

Eine besondere kulinarische Geschichte ist mit dem Hering verbunden. Den Angaben zufolge wurde in den Gewässern vor Fjällbacka Hering, wahrscheinlich Sprotte, gefangen. Der 1840 zugezogene Seefahrer Gustaf Andersson gründete 1842 ein Heringsunternehmen und begann einige Jahre später, den Hering mit Gewürzen zu Anchovis einzulegen. Dies war die erste Anchovisproduktion in Schweden.

Für die weitere Orientierung lassen sich auch Kville, Flötenmarksen, Hamburgsund, Tanumshede, Havstenssund, Resö, Rabbalshede und Grebbestad einbeziehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tanum.

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