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Flötenmarksen

Unterkünfte in Flötenmarksen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Zwischen Kulturlandschaft, Wald und Wasser

Flötemarksön mit der umliegenden Kulturlandschaft ist gemäß Kapitel 3, § 6 des schwedischen Umweltgesetzes von nationalem Interesse für die Kulturpflege. Wer für die Reiseentscheidung nicht nur eine Wanderroute, sondern auch historische Spuren und eine ausgeprägte Wasserlandschaft berücksichtigen möchte, findet hier mehrere unterschiedliche Blickwinkel auf dieselbe Umgebung.

Hällekasleden durch Wälder und Moore

Der Hällekasleden führt durch tiefe Fichtenwälder und über einsame Moore. Einige Abschnitte verlaufen am Kynne älv entlang, sodass sich der Charakter der Strecke zwischen geschlossenem Wald, offenen Moorflächen und Flusslandschaft verändert. Eine Wanderroute schließt sich im Norden bei Flötemarken an den Bohusleden an. Außerdem beginnt eine Etappe des Bohusleden im Herzen des Kynnefjäll und gilt als Wildniswanderung.

Auch das Gewässersystem prägt die Orientierung in der Landschaft. Flötemarksön gehört zu Flötemarken und ist von Kornsjön sowie mehreren Flüssen und Wasserläufen, darunter Kynne älv, umgeben. Der Abfluss des Seensystems Kornsjöarna verläuft südlich von Flötemarksön teilweise durch den Fluss Kynne älv und nördlich von Flötemarksön außerdem durch ein kleineres Fließgewässer. Die südliche und die nördliche Entwässerung bilden dabei zwei unterschiedliche Richtungen des Systems. Der Abfluss des großen Seensystems Kornsjöarna bildet schöne Stromschnellen.

Historische Spuren in der Kulturlandschaft

Die Geschichte des Raums reicht weit zurück. Flötemarken war bereits im 16. Jahrhundert ein etablierter Bauernhof. Bereits 1658 gab es in den Wasserläufen rund um Flötemarksön zwei Sägewerke und eine Mühle. Damit verbindet sich die heutige Landschaft nicht nur mit Wald und Wasser, sondern auch mit früherer landwirtschaftlicher und handwerklicher Nutzung. Die Torpexpansion des 19. Jahrhunderts gehört damit zu einer späteren Entwicklungsphase als der bereits im 16. Jahrhundert etablierte Bauernhof.

Die kleinräumige Kulturlandschaft rund um die Torpe wird durch Mahd und Beweidung offen gehalten. Die Torpstellen bei Flötemarksön sind ein Beispiel für die Torpexpansion des 19. Jahrhunderts in Wald- und Fjällgebieten. Zur erhaltenen Bausubstanz gehören eine ältere Scheune auf Gräsön sowie ein älteres Wohnhaus und Nebengebäude bei Holmen.

Wanderabschnitte mit unterschiedlicher Orientierung

Für die Auswahl einer passenden Wanderung ist der Markierungsgrad wichtig. Die Etappe zwischen Flötemarksön und Porsås ist nicht durchgehend markiert. Auf dem Abschnitt zwischen der Holmenbrücke und der Nationalstraße 164 müssen sich Wanderer mithilfe von Karte und Kompass orientieren. Das Etappenziel grenzt an eine öffentliche Straße; an der Brücke etwa 300 Meter östlich gibt es einige Parkplätze. Diese Hinweise unterscheiden die einzelnen Streckenabschnitte klar voneinander und gehören zur konkreten Einordnung der Landschaft.

Für die weitere Ortswahl auf derselben Ebene können Sie außerdem Rabbalshede, Resö, Hamburgsund, Tänum, Grebbestad, Kleva Västra, Tanumshede und Havstenssund berücksichtigen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tanum.

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