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Saltsjöbaden: Geschichte zwischen Villen und Bädern

Unterkünfte in Saltsjöbaden

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Saltsjöbaden ist ein historischer Villen- und Badeort, dessen Charakter sich besonders über seine Bauwerke und die Entwicklung als Rückzugsort wohlhabender Stockholmer Familien erschließt. Wenn Sie für Ihre Reise einen Ort mit ausgeprägter Architekturgeschichte und unterschiedlichen kulturellen Anknüpfungspunkten suchen, verbindet Saltsjöbaden seine Villen- und Badeortgeschichte mit wissenschaftlicher und sakraler Architektur sowie mit konkreten Bauwerken aus mehreren Entwicklungsphasen der Ortsgeschichte.

Vom Badeort zum historischen Ortsbild

Saltsjöbaden wurde in den 1890er-Jahren als Villen- und Badeort für wohlhabende Stockholmer Familien gegründet. Mit der Entstehung der Saltsjöbanan im Jahr 1893 erhielt der Ort seine erste Landverbindung mit Stockholm. Ebenfalls in diese frühe Entwicklungsphase fällt das Grand Hotel, das 1892–1893 erbaut wurde. Die Sjuvillorna entstanden 1896. Zusammen verweisen diese Jahreszahlen auf die Gründungs- und Ausbauzeit, in der Saltsjöbaden sein bis heute besonders geschichtsträchtiges Profil erhielt.

Architektur zwischen Wissenschaft und Sakralbau

Ein eigenständiger Schwerpunkt ist das Stockholms observatorium in Saltsjöbaden. Es wurde von 1929 bis 1937 für die Kungliga Vetenskapsakademien errichtet. Damit ergänzt es die ältere Villen- und Badeortgeschichte um ein wissenschaftliches Bauprojekt aus dem 20. Jahrhundert.

Die Uppenbarelsekyrkan wurde zwischen 1910 und 1913 aus Ziegeln und Granit erbaut. Stilistisch ist sie ein Vertreter des Jugendstils mit starken Einflüssen der mittelalterlichen gotländischen Kunst sowie byzantinischer und orientalischer Stilrichtungen. Für Besucher, die historische Orte nicht nur über Jahreszahlen, sondern auch über ihre Formensprache kennenlernen möchten, ist gerade diese Verbindung verschiedener Einflüsse aufschlussreich. Für Gruppen werden nach Möglichkeit Führungen durch die Uppenbarelsekyrkan angeboten; jede Führung dauert etwa eine Stunde.

Historische Badeanlagen und aktive Abwechslung

Auch die Badegeschichte ist im Ortsbild konkret dokumentiert. Das Dambadet wurde von Elis Kjellin entworfen und 1913 erbaut. Das Herrbadet wurde 1925 eingeweiht und von Torben Grut entworfen. Die beiden Anlagen gehören damit zu unterschiedlichen Phasen der Entwicklung des Badeortes und geben der Ortsgeschichte zwei weitere architektonische Bezugspunkte.

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Für eine aktive Ergänzung sorgt die Saltsjöbadens discgolfbana. Sie ist 564 Meter lang und hat insgesamt Par 27. Dieses klar vermessene Angebot setzt einen anderen Akzent als die historischen Gebäude und erweitert die möglichen Schwerpunkte eines Aufenthalts um eine sportliche Aktivität.

Saltsjöbaden im Reisevergleich

Saltsjöbaden eignet sich vor allem für Reisende, die einen historisch geprägten Badeort anhand konkreter Gebäude und Ortsgeschichten erkunden möchten. Für die weitere Orientierung innerhalb des übergeordneten Reiseangebots können Sie auch Nacka und Älta einbeziehen. So bleibt die Auswahl auf unterschiedliche Orte desselben Reisezusammenhangs geöffnet, während Saltsjöbaden selbst durch seine Verbindung aus Villenort, Badegeschichte, Sakralarchitektur und Wissenschaftsbau klar erkennbar bleibt.

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