Sutu: Langer Sandstrand, Flachwasser und historische Spuren
Unterkünfte in Sutu
Sandstrand und warmes Wasser am Sutu rand
Der Sutu rand ist ein langer Sandstrand, an dem das Wasser vergleichsweise langsam tiefer wird. Außerdem wird der Strand als Strand mit besonders warmem Wasser geschätzt. Sutu rand ist der einzige offizielle und gepflegte, markierte Meeres-Sandstrand der gesamten Region. Der Uferabschnitt verbindet damit eine lange Sandfläche mit einem allmählichen Übergang in tieferes Wasser und einer besonderen Wassertemperatur.
Flachwasser, Inseln und Küstenwiesen
Das Schutzgebiet Sutu lahe hoiuala schützt sandige und schlammige Flachwasserbereiche, kleine Inseln und Schären sowie Küstenwiesen. Auch die Küstenwiesen sind Teil des Schutzgebiets Sutu lahe hoiuala. In den flachen Bereichen kommen somit zwei unterschiedliche Untergründe vor: Sand und Schlamm. Kleine Inseln und Schären ergänzen die Wasserflächen als weitere Landschaftsformen, während die Küstenwiesen den geschützten Raum über den unmittelbaren Uferbereich hinaus erweitern. In die Sutu laht münden der Hauptgraben Kuusiku und der Ristioja. Die Bucht steht dadurch mit zwei Gewässern in Verbindung. Der Naturraum umfasst neben dem Strand somit auch flache Wasserzonen, Inselbereiche und Küstenland.
Konkrete Orientierung am Strand
Am Sutu rand gibt es einen Parkplatz, auf dem auch ein großer Bus wenden kann. Für die Orientierung mit einem solchen Fahrzeug ist damit eine konkrete Wendemöglichkeit am Strand vorhanden. Im Landschaftseintrag Püha ist Sutu rand zusammen mit der Püha-Kirche und Friedhöfen aufgeführt.
Archäologische Spuren und historische Verbindungen
Auf dem Gebiet des ehemaligen Dorfes Sutu am Sutu laht fanden in den Jahren 2004 und 2005 klein angelegte archäologische Feldarbeiten statt. Untersucht wurde ein vermuteter Hafenplatz aus der späten Eisenzeit oder dem frühen Mittelalter. Der vermutete Hafenplatz lag am Sutu laht auf dem Gebiet des ehemaligen Dorfes Sutu. Die Feldarbeiten gehören zur Vergangenheit und beschreiben keine heutige Nutzung des Platzes. Die historische Funktion des vermuteten Hafenplatzes ist nicht sicher belegt.
Die historischen Bezüge liegen in unterschiedlichen Zeitabschnitten. Der vermutete Hafenplatz wird mit der späten Eisenzeit oder dem frühen Mittelalter verbunden, die gerade Verbindung zwischen Anlandeplatz, Gutshofstandort und Kirche mit dem 17. und 18. Jahrhundert.
Eine weitere historische Spur findet sich auf Karten aus dem 17. Dort waren der vermutete Anlandeplatz von Sutu, der Gutshofstandort Pia und die Püha-Kirche über eine etwa 2,5 km lange gerade Verbindung miteinander verbunden; teilweise besteht diese Verbindung noch heute. Ein Anlandeplatz bezeichnet eine Stelle zum Anlanden und ist nicht automatisch mit einem Hafen gleichzusetzen. Der historische Verlauf ist nur teilweise erhalten. Die gesamte Strecke ist daher nicht als vollständig vorhandener oder durchgehend nutzbarer Weg beschrieben.
Für die weitere Orientierung im selben übergeordneten Gebiet können Sie auch Eiste, Pihtla, Kaali, Suur-Rootsi und Püha aufrufen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pihtla.