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Schaprode: Naturhafen, Strand und Hiddensee

Unterkünfte in Schaprode

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Schaprode verbindet einen geschützten natürlichen Hafen mit einem feinsandigen Strand unweit des Fähranlegers. Der Schaproder Strom trennt den Ort von der kleinen Privatinsel Öhe und bildet dadurch den Hafen. Auch die Verbindung zur autofreien Ostseeinsel Hiddensee prägt die Ortswahl: Fahrgastschiffe bringen Besucher von Schaprode auf die Insel. Wenn Sie für Ihre Ostsee-Reise Hafen, Strand und eine Schiffsverbindung in den Blick nehmen möchten, bietet Schaprode dafür unterschiedliche Anknüpfungspunkte.

File:Hafen Schaprode.jpg File:Hafen Schaprode.jpg Foto: Lukas Beck via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Yachthafen und Orientierung vor Ort

Der Yachthafen Schaprode bietet 220 Liegeplätze für Dauerlieger und Gäste an modernen Schwimmstegen. Hinzu kommen eine Slipanlage und ein Bootskran. Diese Details geben dem Hafen ein klares maritimes Profil und sind für Gäste interessant, die sich bei der Wahl ihres Urlaubsorts auch an Hafen und Booten orientieren. Der Strand setzt dazu einen anderen Akzent: Er ist feinsandig und liegt unweit des Fähranlegers.

Für den Weg zur Fähre gibt es eine konkrete Orientierung ab dem Großparkplatz in Schaprode: Zu Fuß sind es etwa sieben Minuten; alternativ steht ein Shuttle-Service zur Verfügung. Die Zeitangabe ist ungefähr. Wer zwischen Fußweg und Shuttle abwägt, kann diese Information in die eigene Anreiseplanung einbeziehen.

Schaprode als Ausgangsort für Hiddensee

Fahrgastschiffe bringen Besucher von Schaprode auf die autofreie Ostseeinsel Hiddensee. Schaprode ist der einzige Ort, von dem aus Hiddensee ganzjährig erreicht werden kann. Das macht die Verbindung zur Insel zu einem wichtigen Gesichtspunkt bei der Ortswahl. Wenn Hiddensee Teil Ihrer Reise sein soll, lässt sich Schaprode als Ort für die Anreise auf dem Wasser berücksichtigen; die Insel selbst ist autofrei.

Kirche und Geschichte der Umgebung

Die St.-Johannes-Kirche erzählt von mehreren Epochen der Geschichte Rügens. Sie wurde im ersten Drittel des 13. Jahrhunderts als Basilika erbaut und 1450 verkleinert. Der Chorraum mit Apsis ist erhalten. Die Kirche spielte eine bedeutende Rolle bei der Christianisierung Rügens; um 1500 war sie außerdem ein Wallfahrtsort, an dem eine Marienfigur verehrt wurde. Diese Stationen verbinden die Baugeschichte des Gebäudes mit seiner religiösen Bedeutung in der Region.

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Ein weiterer geschichtlicher Bezugspunkt ist der Sühnestein von Schaprode. Als Mordwange erinnert er an den erschlagenen Ritter Reynwart von Platen und seine Söhne. Im näheren Umfeld, nördlich von Schaprode am Stolper Haken, liegt die Schwedenschanze. Sie wurde zwischen 1700 und 1720 zum Schutz der Einfahrt nach Stralsund errichtet. Zusammen geben Kirche, Sühnestein und Schwedenschanze Einblicke in unterschiedliche Aspekte der Orts- und Regionalgeschichte.

Strand und Wassersport

Auch für aktive Tage hält Schaprode verschiedene maritime Themen bereit. Wikingsurf bietet im Ort eine Surf- und Segelschule mit Windsurfen, Segeln, SUP und Floßbau an. Damit reicht das Spektrum von Angeboten auf dem Wasser bis zu einer Aktivität rund um den Floßbau. Der feinsandige Strand unweit des Fähranlegers bildet dazu einen eigenen Bezugspunkt für alle, die bei der Wahl ihres Urlaubsorts auch die Strandlage berücksichtigen möchten.

Weitere Zielseiten derselben Auswahl: Kluis, Trent, Rambin, Samtens, Insel Hiddensee, Altefähr, Neuenkirchen und Dreschvitz.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt West-Rügen.

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