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Pelplin entdecken

Unterkünfte in Pelplin

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pelplin lässt sich über zwei unterschiedliche Seiten kennenlernen: Die Kathedralbasilika steht für Backsteingotik und zisterziensische Architektur; zugleich beginnen hier Wege oder führen durch den Ort, die sich zu Fuß, mit dem Rad und im Kanu erkunden lassen. Wer Kultur und aktive Tage verbinden möchte, findet damit verschiedene Themen für die Reiseplanung – von Kirchenbau bis zu Touren mit ganz unterschiedlichen Streckenlängen.

File:Zespół urbanistyczny (Pelplin).jpg File:Zespół urbanistyczny (Pelplin).jpg Foto: Gliwi via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Backsteingotik und zisterziensische Architektur

Die Kathedralbasilika in Pelplin ist eine der größten Backsteingotik-Kirchen in Polen. Zugleich gilt sie als eine der herausragendsten Umsetzungen der Ideale zisterziensischer Architektur. Beide Beschreibungen machen die Kirche für Reisende interessant, die sich mit mittelalterlicher Baukunst und der Architekturtradition des Zisterzienserordens beschäftigen möchten.

Ein weiterer markanter Bezugspunkt ist der Góra Jana Pawła II. Der Hügel liegt 92,2 Meter über dem Meeresspiegel; dort wurde 1999 ein 33 Meter hohes Kreuz errichtet.

Wanderung, Radtour oder Kanu

Der Szlak opata Prądzyńskiego ist ein Wanderweg, der in Pelplin beginnt und von dort nach Nowa Cerkiew führt. Die Strecke ist 9 Kilometer lang; für den Ausflug sind etwa fünf Stunden angegeben. Damit lässt sich eine konkrete Wanderung ab Pelplin in die Reiseplanung aufnehmen. Die Länge und die ungefähre Ausflugsdauer geben Orientierung für den Zeitrahmen, ohne etwas über den individuellen Wanderrhythmus auszusagen.

Wer lieber mit dem Rad unterwegs ist, kann den Szlak opata Wernera betrachten. Dieser Radweg beginnt in Pogódki und endet in Pelplin. Er ist 46,5 Kilometer lang; für durchschnittliche Radfahrer nimmt die Strecke etwa eineinhalb Tage in Anspruch. So unterscheiden sich die beiden Wege bereits in ihrer Anlage: Der Wanderweg startet in Pelplin und führt nach Nowa Cerkiew, während die Radtour in Pogódki ihren Anfang nimmt und in Pelplin ankommt.

Auch der Kanuwanderweg „Wierzycą do Wisły“ führt nach Pelplin: Nach 35 Kilometern erreicht die Route von Starogard Gdański aus den Ort. Insgesamt ist der Weg 96 Kilometer lang und dauert etwa vier Tage. Er wird erfahrenen Kanuten empfohlen, denn unterwegs kommen Hindernisse wie Wehre, Kraftwerke, niedrige Brücken und umgestürzte Bäume vor. Diese Tour unterscheidet sich damit klar von den Wegen zu Fuß und mit dem Rad: Auf dem Wasser gehören die beschriebenen Hindernisse ebenso zur Routenwahl wie die Länge und die ungefähre Dauer.

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Marktgeschehen und Klostertradition

Der Jarmark Cysterski verbindet Pelplin mit einer Markttradition, die an mittelalterliche Kaufmannsmärkte anknüpft. Beim XXIV. Jarmark Cysterski am 20. und 21. September 2025 standen auf dem Gelände des ehemaligen Zisterzienserklosters Hunderte Stände mit Handarbeiten, Kunsthandwerk und regionalen Spezialitäten. Zum damaligen Programm gehörten außerdem farbenfrohe Umzüge, Ritterturniere, Konzerte mit Alter Musik und ein gemeinsames Festmahl. Das vergangene Marktwochenende bietet einen Eindruck davon, wie vielfältig diese Veranstaltung gestaltet war.

Für das dritte Septemberwochenende 2026, vom 18. bis 20. September, war ein weiterer Jarmark Cysterski angekündigt. Die Ankündigung beschrieb erneut eine Rückkehr in die Zeit mittelalterlicher Kaufmannsmärkte.

Weitere Orte in derselben Auswahl: Malenin, Rudno, Dirschau, Zajączkowo, Waćmierek, Szpęgawa, Swarożyn und Borkowo.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Dirschau.