Goldberg zwischen Seen, Natur und Geschichte
Unterkünfte in Goldberg
Goldberg bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für eine Reise: einen Badestrand am Goldberger See, eine von Seen und Wäldern geprägte Landschaft sowie Bauwerke und Erinnerungsorte mit eigener Geschichte. Wenn Sie überlegen, welche Seite des Ortes Ihre Reise bestimmen soll, können Sie zwischen Badezeit, Natur und Kultur wählen, statt sich auf ein einzelnes Thema festzulegen.
File:Goldberg Friedhof lub 2025-02-14 img02 Gedenkstein Karl Bichel.jpg
Foto: Lukas Beck via Wikimedia Commons, CC BY 4.0
Seen, Wälder und Landschaft
Das Gebiet der Stadt Goldberg ist von zahlreichen Seen, reizvollen Wäldern sowie einer abwechslungsreichen Wiesen- und Feldlandschaft geprägt. Diese Mischung gibt der Umgebung ihren vielgestaltigen Charakter: Neben Wasserflächen gehören auch offene Flächen und Waldgebiete zum Bild des Stadtgebiets. Für Ihre Ortswahl kann deshalb wichtig sein, ob Sie vor allem Landschaft erleben oder auch historische Bauwerke und kulturelle Themen einbeziehen möchten.
Große Teile des Stadtgebiets gehören zum Naturpark Nossentiner Schwinzer Heide. Der Naturpark ist damit ein wesentlicher Landschaftsbezug für Goldberg. Wer Natur in die Reise einplanen möchte, findet außerdem einen konkreten Anlaufpunkt am Hellberg: Im Sommer gilt der Aussichtsturm dort als lohnendes Ziel für Familienausflüge und Wanderungen. Seine Stahlkonstruktion ermöglicht den Blick auf die älteste Kirschallee in Mecklenburg-Vorpommern und auf die Weite der Schwinzer Heide.
Auch ein Badetag kann bei der Entscheidung eine Rolle spielen: Am Goldberger See gibt es einen Badestrand. So stehen in Goldberg verschiedene Interessen nebeneinander – der Aufenthalt am Wasser, eine Wanderung oder ein Ausflug zum Aussichtsturm. Der Turm ist besonders für die Sommerzeit als Ausflugsziel beschrieben; der Badestrand bildet einen eigenen Bezugspunkt für alle, die den See in ihre Reise einbeziehen möchten.
Bauwerke und Ortsgeschichte
Das Rathaus Goldberg wurde 1828 erbaut. Sein neugotisches Türmchen kam 25 Jahre nach dem Bau des Rathauses hinzu. An diesem Gebäude lassen sich somit der ursprüngliche Bau und eine spätere Ergänzung zeitlich unterscheiden. Eine andere Epoche prägt die Kirche Goldberg: Sie wurde 1290 im Stil der Backsteingotik errichtet. Wer sich für historische Architektur interessiert, begegnet in Goldberg also Bauwerken mit deutlich unterschiedlichen Entstehungszeiten und Gestaltungsbezügen.
Das Naturmuseum Goldberg befindet sich in einer ehemaligen Wassermühle, die ein technisches Denkmal ist. Hier kommen Naturmuseum und historische Nutzung eines Mühlengebäudes zusammen. Auch die Galerieholländermühle Goldberg gehört zu den bemerkenswerten Bauwerken: Sie ist eine der größten Holländer-Windmühlen Mecklenburgs. Die Mühle und das Rathaus setzen andere Akzente als die Kirche – Goldberg lässt sich daher nicht nur über seine Landschaft, sondern ebenso über verschiedene Bauformen und ihre Geschichte erkunden.
Zwei Erinnerungsorte beziehen sich auf unterschiedliche Kriege. Das Ehrenmal zum Gedenken an den Deutsch-Französischen Krieg zeigt eine Viktoria des Bildhauers Christian Daniel Rauch. Das Kriegsdenkmal „Die Trauernde“ ehrt dagegen die im Ersten Weltkrieg gefallenen Goldberger. Die Widmungen und Darstellungen geben den beiden Denkmalen jeweils einen eigenen historischen Bezug; sie sollten daher nicht als ein gemeinsamer Erinnerungsort verstanden werden.
Für Ihre Reiseentscheidung können Sie damit unterschiedliche Schwerpunkte setzen: Der Badestrand am Goldberger See spricht für einen Aufenthalt mit Bezug zum Wasser, während Naturpark, Landschaft und Aussichtsturm Naturinteressen ansprechen. Rathaus, Kirche, Mühlen und Denkmale bieten weitere kulturelle und historische Themen. Wenn Sie auch andere Orte auf derselben übergeordneten Ebene in den Blick nehmen möchten, finden Sie hier Mestlin, Dobbertin, Neu Poserin und Techentin.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Goldberg-Mildenitz.