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Dobbertin

Unterkünfte in Dobbertin

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ein See mit klar beschriebenen Ufermaßen, ein Kloster auf einer Halbinsel und ein historisches Samenhaus geben Dobbertin ein eigenes Profil. Wenn Sie für Ihre Reise Natur, Kulturgeschichte und einen Ausgangspunkt für eine Radtour miteinander verbinden möchten, finden Sie hier mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte – ohne dass der Ort auf eine einzelne Sehenswürdigkeit reduziert werden muss.

File:Dobbertin Kloster 7 September 2020 SJ Eda IMG 4746.JPG File:Dobbertin Kloster 7 September 2020 SJ Eda IMG 4746.JPG Foto: Silvio John, Elsterwerda via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Dobbertiner See und geschützte Landschaft

Der Dobbertiner See liegt in der Mecklenburgischen Seenplatte nördlich von Goldberg. Er ist etwa 5,4 Kilometer lang und höchstens einen Kilometer breit. Dobbertin mit seinem Kloster und dem zugehörigen Park liegt am Nordufer. Das Kloster selbst steht auf einer Halbinsel am See.

Der See liegt im Landschaftsschutzgebiet „Mittleres Mildenitztal“ und im Naturpark Nossentiner-Schwinzer Heide. Wer bei der Wahl eines Urlaubsorts auf Natur und Landschaftsschutzgebiete achtet, kann diesen Rahmen in die Überlegung einbeziehen. In der zugehörigen Gemeinde liegt außerdem die Dobbiner Plage, ein Naturschutzgebiet und Ziel für Wanderungen. Sie ist ein trockengelegter See zwischen Dobbertin und Below, direkt am Mildenitz-Durchbruchstal.

Kloster und Kulturgeschichte

Das Kloster Dobbertin wurde 1220 gegründet und ist ein Bau- und Bodendenkmal von überregionaler Bedeutung. Seine Lage auf der Halbinsel am Dobbertiner See und seine Verbindung mit dem Park am Nordufer machen es zu einem markanten Teil der Ortsidentität. Für einen Aufenthalt mit kulturhistorischem Interesse bietet das Kloster einen anderen Schwerpunkt als die Landschaftsschutzgebiete: Hier stehen Bau- und Ortsgeschichte im Vordergrund.

Ein weiteres Zeugnis der Klostergeschichte ist das Samenhaus. Das 1825 errichtete Gebäude wurde genutzt, um Tannenzapfen für die Samen der klostereigenen Forst zu trocknen. Seine beschriebene Funktion verweist auf die praktische Arbeit mit dem Wald: Tannenzapfen wurden getrocknet, um an die Samen zu gelangen. Wer historische Orte nicht nur nach ihrem Alter, sondern auch nach ihrer früheren Nutzung betrachtet, findet darin einen konkreten Einblick in diesen Teil der Klostergeschichte.

Zum Kloster gehören auch öffentliche Zonen: Der Second-Hand-Laden kann tagsüber ohne vorherige Absprache besucht werden. Das ist eine praktische Orientierung für Ihren Besuch, ohne dass dafür eine vorherige Vereinbarung nötig ist. Die Krugscheune ist ein kulturelles Zentrum mit Touristinformation. In ihren Galerien finden regelmäßig Ausstellungen von Künstlern aus der Region statt. So stehen neben der Geschichte des Klosters auch ein kultureller Anlaufpunkt und regionale Kunst im Ortsleben.

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Radroute und Einkehr

Die Radwanderroute 5 beginnt in Dobbertin und ist etwa 22 Kilometer lang. Wenn Sie eine Radtour in Ihre Reiseplanung aufnehmen möchten, hilft die ungefähre Streckenlänge dabei, den Umfang der Route einzuschätzen.

Für eine Pause gibt es das Kloster-Café im Brauhaus. Angeboten werden frisch gebackener Kuchen, Kaffeekreationen, Eis und Speisen aus der Brauhausküche. Damit können Sie Ihren Besuch auch kulinarisch ausrichten, ob Sie eher Kaffee und Kuchen oder eine herzhafte Speise suchen. Zusammen mit Kloster, See, Ausstellungen und Radroute ergibt sich eine Auswahl verschiedener Reiseinteressen, die Sie bei der Suche nach einem Hotel in Dobbertin gegeneinander abwägen können.

Weitere Ortsseiten im selben Bereich: Goldberg, Mestlin, Techentin und Neu Poserin.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Goldberg-Mildenitz.

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