Cambs am Cambser See
Unterkünfte in Cambs
Cambs liegt am nordöstlichen Ufer des langgestreckten Cambser Sees. Der Ort verbindet diesen Bezug zum See mit einer kulturhistorisch interessanten Kapelle und einem Gutshaus, dessen Baugeschichte mehrere Epochen umfasst. Wer einen Aufenthalt in Cambs plant, kann die Auswahl des Reiseziels danach ausrichten, ob die Lage am See, historische Bauwerke oder Naturerlebnisse im Gemeindegebiet im Vordergrund stehen sollen.
See, Park und historischer Ortskern
Zum Gutshaus gehört ein Park mit alten Bäumen, der an den gleichnamigen Cambser See grenzt. Gutshaus und Park bilden einen Teil der historischen Keimzelle der dörflichen Entwicklung von Cambs. Das Gutshaus mit Park unterliegt dem Denkmalschutz beziehungsweise der einschlägigen Fachgesetzgebung. Diese Verbindung aus historischer Bedeutung, geschütztem Baubestand und Seeufer macht das Ensemble zu einem eigenen Schwerpunkt für einen Besuch in Cambs.
Kapelle: Ursprung und heutiger Bau
Auch die kleine Kapelle in Cambs ist ein kulturhistorisch interessantes Baudenkmal. Ihr Ursprung geht auf das Jahr 1680 zurück. Der heutige Bau wurde 1855/56 in Fachwerk ausgeführt; die Jahresangaben bezeichnen somit unterschiedliche Abschnitte ihrer Geschichte. Zwischen 1977 und 1981 wurde die Kapelle umfassend instand gesetzt. Für Kulturinteressierte ergibt sich daraus ein klarer zeitlicher Überblick: auf den frühen Ursprung folgte die Ausführung des heutigen Fachwerkbaus, später die umfassende Instandsetzung. Die Kapelle ergänzt damit den historischen Schwerpunkt um ein weiteres, eigenständiges Bauwerk.
Die Baugeschichte des Gutshauses
Das Gutshaus Cambs wurde um 1800 errichtet. Seine heutige Gestalt erhielt es bei Umbauarbeiten im Jahr 1906, als an der Südseite ein Wintergarten hinzukam. In den 1930er Jahren wurde außerdem an der Westseite ein Anbau im klassizistischen Stil ergänzt. Wenn Sie sich für historische Architektur interessieren, können Sie diese Bauteile und Zeitangaben als unterschiedliche Kapitel der Entwicklung des Gutshauses betrachten, ohne sie mit der Geschichte der Kapelle gleichzusetzen.
Naturerlebnisse im Gemeindegebiet
Zum Naturangebot in der zugehörigen Gemeinde gehört das Warnow-Durchbruchstal bei Karnin. Es bietet Wandernden eine abwechslungsreiche Landschaft. Beim Wandern in Karnin führt ein Weg vom Waldeingang bis zur Warnow. Das Durchbruchstal ist von Langen Brütz aus in Richtung Kleefeld erreichbar. Die Naturschutzstation Karnin besteht seit 1991 als Informations- und Schulungszentrum. Wer dort Rast machen möchte, muss sich vorher unter der Telefonnummer (038423) 54900 anmelden. Berücksichtigen Sie diese Anmeldung, wenn Sie die Rast an der Station in Ihre Planung aufnehmen. Damit bietet die Gemeinde zwei unterschiedliche Schwerpunkte für die Reiseplanung: historische Bauwerke in Cambs und eine Wanderung durch die Landschaft bei Karnin.
Für weitere Ortsvergleiche können Sie auch die Seiten zu Dobin Am See, Langen Brütz, Leezen, Gneven, Raben Steinfeld und Pinnow ansehen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Ostufer Schweriner See.