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Randijaur – Seenlandschaft, Natur und Sámi-Geschichte

Unterkünfte in Randijaur

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Randijaur richtet den Blick auf den Randijaure, einen See in Jokkmokk im Bezirk Norrbotten. Der See umfasst eine Gesamtfläche von 5.092,76 Hektar und hat eine mittlere Tiefe von 5,4 Metern. Randi liegt in einer Seen- und Waldlandschaft, in der der Lilla Lule älv kleine und große, miteinander verbundene Seen bildet. Randijaur liegt außerdem an der Kvikkjokksvägen.

Weitere Orte derselben übergeordneten Ebene sind Vuollerim, Kåbdalis, Jokkmokk und Porjus.

Wasserlandschaft

Zum Wassersystem von Randi gehören sichtbare Wasserwege, die Wasser vom Randijaure zum Klubbuddssjön führen. Am Ausfluss des Randijaure zum Purkijaure in den Lulleketjeforsen wurde ein Steinschüttungs-Regulierungsdamm errichtet. Der Regulierungsdamm am Randijaure erzeugt zwischen Randijaure und Purkijaure während des größten Teils des Jahres ein trockenfallendes Flussbett. Die genannten Gewässer markieren dabei unterschiedliche Punkte desselben Systems: Randijaure, Purkijaure und Klubbuddssjön stehen über die beschriebenen Wasserwege miteinander in Verbindung. So lassen sich See, Ausfluss, Damm und Flussbett als eigene Elemente der Wasserlandschaft unterscheiden.

Natur

Im näheren Umfeld von Randijaur liegt das Naturschutzgebiet Pietartievva etwa 18 Kilometer westlich von Randijaur. Die geeignetste Zufahrt führt von Süden über die öffentliche Straße 805 durch Randijaur in Richtung Granudden. Im Schutzgebiet gibt es urwaldähnlichen Kiefernwald, viel abgestorbenes Kiefernholz und einen produktiven Espenwald. Angelegte Wege oder Rastplätze gibt es dort nicht.

Für Ihre Reiseplanung können Sie die Wasserlandschaft, das Schutzgebiet, die Fischerei und die Kulturspuren als unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander betrachten. Die ungefähre Distanz, die Straßenführung und das Fehlen angelegter Wege liefern dabei eine eigene Orientierung für die Einordnung der Naturumgebung.

Fischerei

Im Randijaure kommt der Flussbarsch reichlich vor, während die Kleine Maräne selten ist. Die geltenden Fischereiregeln in Randijaure können je nach Saison und Gewässer variieren. Wenn Sie am Randijaure angeln möchten, sollten Sie sich bei der zuständigen Fischereivereinigung, dem zuständigen Fischereigebiet oder der Gemeinde informieren.

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Kultur und Technik

In Randijaur gibt es eine Siedlungs- beziehungsweise Vorratsgrube. Nils Nilsson, einer der ersten Siedler in der Gemeinde Jokkmokk, war ein Wald-Sámi mit Wurzeln in Torne lappmark. Bei einem Bach könnte sich eine Melkwiese befunden haben, die er im 18. Jahrhundert urbar zu machen begann. Zwischen Randijaur und Tjåmåtis gibt es am Weg in Richtung Kvikkjokk Feuerstellen und Borkengewinnungsstellen.

Das Aggregat des Kraftwerks Randi wurde am 3. September 1976 erstmals in Betrieb genommen. Für einen möglichen Besuch des Kraftwerks Randi stehen Informationen zur besten Besuchszeit, zur Anreise und zu den geltenden Regeln im Gebiet bereit.

Für Ihre Reiseplanung können Sie Wasser, Natur, Fischerei, Kultur und Technik als unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander betrachten.

Regionaler Horizont

Im weiteren regionalen Umfeld von Randijaur liegt in Nordschweden die Laponian Area. Sie ist eine Wildnis mit hohen Bergen, Urwäldern, ausgedehnten Mooren, Seen und gut erhaltenen Flusssystemen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Jokkmokk.