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Bad Sülze: Salzgeschichte, Moor und Kurpark

Unterkünfte in Bad Sülze

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bad Sülze verbindet Themen, die einen Aufenthalt abseits einer reinen Stadtbesichtigung prägen: die Geschichte der Salzgewinnung, das Grenztalmoor und den Kurpark. Wenn Sie Kultur und Natur in Ihre Reise einbeziehen möchten, geben diese Orte einen konkreten Eindruck von der Stadt und ihrer Umgebung.

File:Bad Sülze Am Markt 1.jpg File:Bad Sülze Am Markt 1.jpg Foto: An-d via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Salzgeschichte und Bauwerke

Die Dauerausstellung des Salzmuseums Mecklenburg führt von den Anfängen der Salzgewinnung im Jahr 1243 bis ins 20. Jahrhundert. Das Museum befindet sich im Alten Salzamt, dem früheren Amtshaus der Großherzoglichen Saline. Der Fachwerkbau stammt aus dem Jahr 1759. Geschichte begegnet Ihnen hier also sowohl in den Themen der Ausstellung als auch im Gebäude, in dem sie untergebracht ist.

Zum Freiluftbereich des Museums gehört ein aktives Siedehaus mit Steinbackofen. Auch das Gradierwerk und der Timm’sche Garten bieten eigene Anknüpfungspunkte: Am Gradierwerk können Besucher Solenebel inhalieren und durch den Garten spazieren. Am Museum steht außerdem ein funktionstüchtiges, vermutlich kleinstes Gradierwerk Deutschlands. Es wird zur Solezerstäubung für die Atemwege und zum Genießen der frischen Salzluft genutzt.

Ein weiteres historisches Bauwerk ist die Stadtkirche von Bad Sülze. Sie ist das nachweisbar älteste Bauwerk der Stadt; ihre ersten Bauteile wurden um 1180 errichtet. In der Kirche befinden sich ein gotischer Taufstein und die Kerstenorgel aus dem 18. Jahrhundert. Auf dem Krähenberg steht die Turmholländerwindmühle. Sie stammt aus dem Jahr 1758 und war bis 1937 in Betrieb. Kirche, Orgel und Mühle eröffnen damit andere Einblicke in die Geschichte Bad Sülzes als das Salzmuseum.

Kurpark und Moor

Der 13 Hektar große Kurpark ist eine eigene Option für eine ruhigere Zeit im Grünen. Sein sehr alter Baumbestand, Ziergehölze, weitläufige Rhododendronhaine und Blumenrabatten prägen das Gelände. Die idyllischen Wege des 2022 restaurierten Parks bieten Möglichkeiten zur Ruhe und Erholung. Eine Wandertour um Bad Sülze führt als Rundkurs vom Kurpark über den Sportplatz und die Schulenberger Burg zurück zum Ausgangspunkt.

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Auch das Grenztalmoor gehört zum Charakter der Stadt. Es liegt zwischen Bad Sülze und Tribsees; das Moorvorkommen reicht bis nach Bad Sülze hinein. Unmittelbar am Kurpark wird Moor zu Heilzwecken abgebaut, aufbereitet und für Moorbäder verwendet. Wer sich für Landschaft und Natur interessiert, kann zudem das nahe Naturschutzgebiet Grenztalmoor und das Landschaftsschutzgebiet Recknitzniederung in Betracht ziehen. Beide bieten Möglichkeiten zum Wandern und Erholen.

Unterwegs rund um Bad Sülze

In Bad Sülze und der unmittelbaren Umgebung gibt es viele Wanderwege durch die Natur, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Kanu genutzt werden können. Für eine Fahrt mit der heutigen Parkbahn „Moorblitz“ ist die Streckenangabe besonders konkret: Sie fährt auf einem 675 Meter langen Rundkurs nördlich des alten Kurhauses beziehungsweise westlich des Salzmuseums. Die Bahnstation liegt gegenüber dem Museum.

Für Kanutouristen bietet der Wasserwanderrastplatz Gästehaus Mühlenstein in Bad Sülze einen Rastplatz und gegen ein geringes Entgelt eine Übernachtungsmöglichkeit. Bad Sülze gehört zur Tourismusregion „Vogelpark-Recknitztal“. Weitere Orte, die Sie separat erkunden können: Eixen, Drechow, Hugoldsdorf, Grammendorf, Deyelsdorf, Gransebieth, Lindholz und Dettmannsdorf.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Recknitz-Trebeltal.

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