Staven entdecken
Unterkünfte in Staven
Staven spricht besonders Reisende an, die historische Bauten und Wege durch die Region in den Mittelpunkt ihres Aufenthalts stellen möchten. Das Herrenhaus, die Kirche und das Taubenhaus erzählen auf unterschiedliche Weise von der Vergangenheit des Ortes. Zugleich bietet der Pilgerweg Mecklenburgische Seenplatte eine konkrete Orientierung für alle, die Staven zu Fuß erkunden möchten. Wenn Sie einen Aufenthalt planen, können Sie so abwägen, ob Baugeschichte, Ortsgeschichte oder eine Wegstrecke Ihren Schwerpunkt bilden soll.
Herrenhaus und Gutshaus
Das Herrenhaus in Staven steht unter Denkmalschutz und stammt vom Ende des 18. Jahrhunderts. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde es häufig umgebaut. Seine Baugeschichte umfasst damit sowohl die Entstehungszeit als auch eine längere Phase wiederholter Veränderungen. Wer sich für historische Gebäude interessiert, kann diese beiden Zeitangaben als Orientierung für die Entwicklung des Hauses heranziehen, ohne sie zu einer einzigen Bauphase zusammenzufassen.
Auch für das Gutshaus in Staven ist eine wichtige spätere Zeitspanne benannt: Die Familien von Badewitz und Göhrs sanierten es von 1992 bis 1999. Diese Jahre stehen für einen abgeschlossenen Abschnitt der Gebäudegeschichte. Zusammen mit der älteren Umbaugeschichte des Herrenhauses ergibt sich ein Blick auf unterschiedliche Zeiträume, die mit den historischen Häusern in Staven verbunden sind. Die Angaben zu Herrenhaus und Gutshaus bleiben dabei jeweils dem bezeichneten Gebäude zugeordnet.
Kirche und weitere Zeugnisse der Ortsgeschichte
Die Kirche in Staven und das Taubenhaus sind erhaltene Zeugnisse der Vergangenheit des Ortes. Für eine Beschäftigung mit der Ortsgeschichte bilden sie einen anderen Zugang als die Bauphasen des Herrenhauses: Im Mittelpunkt stehen hier zwei erhaltene Bauwerke, die mit Staven verbunden sind. Die Kirche im Ortsteil Rossow ist davon zu unterscheiden. Die heutige Kirche dort wurde 1914 erbaut; dieses Datum bezieht sich auf die heutige Kirche in Rossow, nicht auf die Kirche in Staven.
Wenn Sie sich für die historischen Seiten des Ortes interessieren, können Sie diese Bauten als verschiedene Stationen Ihrer thematischen Orientierung berücksichtigen. Beim Besuch können Sie die Geschichte von Herrenhaus und Gutshaus neben den erhaltenen Zeugnissen Kirche und Taubenhaus betrachten. So lässt sich der Besuch gedanklich nach Gebäudetyp und Zeitraum strukturieren, statt die verschiedenen Ortsmerkmale zu einer einzigen Geschichte zusammenzuziehen.
Zu Fuß und mit dem Rad unterwegs
Die Stavener Kirche liegt am Abschnitt Friedland–Staven des Pilgerwegs Mecklenburgische Seenplatte. Zugleich beginnt an der Stavener Kirche der Abschnitt Staven–Neubrandenburg. Damit ist die Kirche ein benannter Bezugspunkt für beide Abschnitte des Weges. Im übergeordneten Reisegebiet ist der Pilgerweg von Nordost nach Südwest ausgeschildert. Wenn Sie den Weg in Ihre Reise einbeziehen, können diese Richtungsangabe und die beiden Abschnittsnamen bei der Orientierung helfen.
Für Radfahrende sind mehrere konkrete Wegangaben relevant. Ein Radweg führt von Neverin durch den Ortsteil Rossow in Richtung Brunn bis zur Autobahn. Der Abschnitt Staven–Neubrandenburg führt nach etwa 1 km auf die Straße nach Warlin und folgt nach weiteren etwa 350 m dem Mecklenburgischen Seenradweg. Die ungefähren Entfernungen gehören zu dieser beschriebenen Wegführung.
Die Kombination aus Ortsgeschichte und benannten Wegabschnitten eröffnet verschiedene Schwerpunkte für einen Aufenthalt: Sie können sich auf die historischen Gebäude konzentrieren oder den Pilgerweg und die Radweg-Angaben in den Vordergrund stellen.
Weitere Ortsseiten auf derselben Navigationsebene: Zirzow, Neuenkirchen, Beseritz, Neverin, Blankenhof, Sponholz, Trollenhagen und Neddemin.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Neverin.